Tabacum zigaretti - Zigarettentabak
Zusammenfassung von Jürgen Becker

Jürgen Becker hat wesentliche Erkenntnisse der ersten vier C-Stufen des Arzneimittelbilds und Verreibungsprotokolls von Michael Geisler zusammengefasst. Das komplette Skript des Verreibungsprotokolls über alle 7 C-Stufen ist beim IHHF erschienen. 

 

C1-Verreibung
C1, 1. Phase

Vorstellung des Themas und seiner grundsätzlichen Schwierigkeit
 

Gefühl von Entspannung, Leichtigkeit, Mühelosigkeit und etwas Entrücktsein im sozialen Umgang mit anderen. Nicht mehr so betroffen sein von der Nähe anderer. 

Tabak schafft einen leichten Verständigungsraum, ohne sich tiefer begegnen zu müssen. Sozia­ler Austausch und soziale Zusammengehörigkeit werden leicht und angenehm, aber durch den blauen Dunst ohne echte Nähe. 

Das ist die angenehme Wirkung der Droge Tabak. Davon möchte man immer mehr, besonders wenn einen etwas im sozialen Umgang mit anderen, im Raum sozialer Zusammengehörigkeit zu sehr, zu nahe betroffen hat. 

 

C1, 2. Phase
Die Gefühlslage des Themas und seine grundsätzlichen Polarität
 

Der Konflikt zwischen der angenehmen Leichtigkeit im sozialen Umgang durch den Tabak und der tieferen Wirklichkeit ist kaum zu spüren. 

Man fühlt sich gesellig, zusammengehörig, entspannt und weltoffen, allerdings unmerklich auch etwas benebelt, wie leicht gefiltert, schön an der Oberfläche. 

Wenn die Droge fehlt, wird allerdings in der Tiefe eine Empfindlichkeit (über eine harte Wirk­lichkeit im sozialen Kontakt, eine schmerzhafte Konfrontation) spürbar, die einen in Stress versetzt, nervös macht, ins Schwitzen bringt und schnellstens wieder abgedämpft werden muss – durch den dämpfenden Dunst. 

Man will das Leben schnell und leicht hinter sich bringen, möglichst ohne groß davon betrof­fen sein, auch das Sterben. 

Die reale Wirkung des Tabakrauchens macht allerdings nach einer längeren Phase angenehmer Leichtigkeit die Konfrontation mit der Lebenswirklichkeit umso brutaler, auch beim Sterben.

C1, 3. Phase
Zum Verständnis (3) des Themas (1) und seiner grundsätzlichen Problematik 

Es geht um das Thema: problemlose soziale Findung – mit dem Problem: schnell und unbe­troffen über etwas hinweggehen. 

Der abgestandene Geruch oder die überdeckte Sinneswahrnehmung sind leicht wahrzunehmen, mög­licherweise auch das abgestandene Leben bzw. es zu übertönen mit frischem Rauch. 

Doch worin liegt die Tiefe des Themas? Was soll übergangen werden? 

Mit Tabakrauchen erscheint es ganz einfach, sich in eine Aktivität in einer Gruppe oder Gesell­schaft hineinzufinden – doch ist diese (soziale) Aktivität auch die mir gemäße? 

Diese Frage soll nicht gestellt werden. Jede Pause, jeder freie Raum dazu wird schnell überdeckt. 

C1, 4. Phase
Das Heilende (4) des Tabaks in seiner Grundthematik (1)
 

Um eine Kultur aufbauen zu können, die aus einem gemeinsamen und aufeinander bezoge­nen Handeln erwächst (Sozialkompetenz), muss zuerst das Trennende und Abstoßende unter­einander (mit seinen Verletzungen aus der bisherigen sozialen und kulturellen Geschichte) überwunden werden (vergl. Tabak-Märchen: „Das blaue Licht“). In diesen Bereichen tiefen Betrof­fenseins gilt es, Verständigung und Ausgleich herzustellen – gerade hier gilt es, die Friedenspfeife zu rauchen. 

C1. 5. Phase
In dieser Phase (5) ist die Tabak-Kraft zu Hause
 

Die Tabak-Kraft dient dazu, eine gemeinsame Kultur zu schaffen – als Menschheitsaufgabe. Dabei besteht die Gefahr, dass der Tabak (durch das Rauchen) sowohl den eigenen Ausdruck des Menschen als auch die Tiefe seines Schreckens (in sozialer und kultureller Hinsicht) über­tönt und verdeckt und so die Aufgabe der sozialen Findung und des sozialen Friedens scheinbar ganz leicht macht – auch da, wo die soziale Spannung fruchtbar zu leben und zu lösen und somit die künstliche Distanz und Leichtigkeit unnötig wäre. 

Besonders gefährdet von der Tabak-Droge sind Menschen, die am Ganzen bauen möchten, die in unserer Kulturaufgabe aufgehen möchten, die (soziale) Verständigung und einen ge­meinsamen Nenner suchen. 

Einerseits ist dies der Fall, wenn gerade im sozialen Kontakt Schwierigkeiten durch Nähe, Verbindlichkeit und tiefe Berührung vorliegen, wenn man diese Schwierigkeiten nicht haben möchte, sondern frei und leicht soziale Verbindlichkeiten eingehen möchte. 

Andererseits ist dies der Fall bei Menschen, deren Selbstwert von ihrer sozialen Einordnung und ihrem Beitrag zur Kultur abhängt. Die soziale und kulturelle Aufgabe macht sie atemlos, nimmt ihnen die Luft. Sie wollen unbedingt dazugehören, doch gleichzeitig sind sie davon über­fordert, fühlen sich unter Druck und die Aufgabe mit ihrer Schwierigkeit raubt ihnen die Luft. 

C1, 6. Phase
Die Vorstellung des Themas (1) als archetypische Kraft (6
) 

Die Beschäftigung mit der Kraft macht kribbelig, besonders in der Luftröhre, mit Hustenreiz, ohne das Gefühl, dass es durch Husten zu lösen wäre, es macht leichte Herzbeklemmung und etwas zittrige Hände und Finger. 

Einerseits besteht Interesse an Verständigung und gemeinsamem Aufbau, andererseits besteht Aufre­gung und Nervosität, wenn einem die Kraft dazu fehlt. Dann kommt es immer wieder zu einem er­folglosen Probieren, das aber immer wieder nicht klappt – außer (scheinbar) mit Tabak. Mit Hilfe von Ta­bakrauchen gehört man dazu und fühlt sich nicht mehr vereinzelt und verloren. Nur so scheint der unerträgliche Zustand zu beheben zu sein – durch den blauen Dunst. 

Ergebnis: leichte Übelkeit, Benommenheit, angestrengte Rückenmuskulatur, Verlangen nach Milch (Lac suinum, caninum, humanum).

Indikationen für Tabacum zigaretti C104 

Raucher, die sich durch das Rauchen das Gefühl von Entspannung, Leichtigkeit, Mühelosig­keit und von Zusammengehörigkeit im sozialen Kontakt verschaffen – weil sie sonst im sozialen Umgang leicht zu sehr oder zu nah betroffen wären (1. Phase). 

Sie übertönen damit eine Härte und schmerzhafte Konfrontation im sozialen Umgang, die an der Oberfläche überhaupt nicht sichtbar ist, sondern in der Tiefe lauert. Zu spüren ist lediglich eine un­bestimmte Angst und Nervosität im sozialen Umgang, wenn einem die Zigarette fehlt (2. Phase) – als homöopathische Indikation für potenzierten Tabak. 

Das Problem, das hierbei übergangen wird, liegt in der Frage, ob die durch den Tabak ermöglichte soziale Aktivität in der Gruppe – wie z.B. das Rauchen selbst einem selbst gemäß ist. Diese Frage taucht vor allem in Pausen und freien Räumen auf – und lässt sich schnell durch eine Zi­garette überdecken (3. Phase). 

Im gesunden Sinne würde der (potenzierte) Tabak dabei behilflich sein, an einer gemeinsamen und sozial aufeinander bezogenen Kultur zu bauen – und dabei Trennendes und Abstoßen­des untereinander zu überwinden, wie es z.B. von der Friedenspfeife der Indianer bekannt ist (4. Phase). 

Eine direkte, allgemeine Indikation wird in der 5. Phase angegeben:
Menschen, denen es ein Anliegen ist, eine gemeinsame Kultur zu schaffen. Sie tragen entweder einen eigenen Schrecken in sozialer oder kultureller Hinsicht in sich und haben somit im sozialen Kontakt Schwierigkeiten durch wirkliche Nähe, Verbindlichkeit und tiefe Berührung

oder sie übertönen in ihrer sozialen Aufgabe und Zugehörigkeit, von der sie sich in ihrem Selbstwert sehr abhängig fühlen, ihren eigenen persönlichen Ausdruck und haben so nur scheinbar ihren sozialen Frieden gefunden – meist wohl mit Hilfe des Tabakrauchens. 

Insgesamt ergibt sich als Indikation der C1-Stufe ein latent nervöser, beklemmender und aufgeregt­zittriger, zeitweise auch unerträglicher Zustand von Überforderung oder Verlorenheit mit der so­zialen Aufgabe. Die soziale Findung will einfach nicht klappen – außer (scheinbar) mit Tabak (6. Phase). 


C2-Verreibung
C2, 1. Phase

Die Polarität der Gefühle (2) bei dieser Thematik (1)
 

Es gibt eine Gegensätzlichkeit der Gefühle in vielen Bereichen sozialer Gemeinsamkeit, die negiert werden sollen: solche Gegensätzlichkeiten werden durch Tabakrauchen vernebelt und übertönt. Die Beziehung zu anderen Menschen wird dadurch schwammig und eine direkte Auseinander­setzung dieser Gefühle findet nicht statt. Stattdessen bleibt latent ein Gefühl von Misstrauen dem Leben und den Mitmenschen ge­genüber: Sind die anderen Partner und Gefährten für eine gemeinsame Sache? 

 

C2, 2. Phase
Die Polarität der Gefühle (2) und ihre verdeckte emotionale Wurzel (2)
 

Dem Gefühl der Unsicherheit und des Misstrauens anderen Menschen gegenüber, ob ich dazugehöre, fehlt eine wichtige Grundlage menschlichen Lebensgefühls, nämlich die soziale Versicherung: "Ich gehöre dazu" ,"ich bin wichtig in unserer Gemeinschaft", "ich bin eine Stütze bei der gemeinsamen Aufgabe“, geschützt, benötigt, akzeptiert, anerkannt", die anderen kennen mich und schließen mich ein". 

Die Wurzeln dieser Unsicherheit erstrecken sich erstaunlicherweise bis in die Schwangerschaft, Säuglings‑ und Kleinkindzeit: Das Gefühl, von der Mutter bzw. der sozialen Gruppe ge­trennt und ausgeschlossen zu sein, nicht dazuzugehören, keine Aufgrabe in der Gemein­schaft zu haben. 

Die Sicherheit, an einer gemeinsamen Aufgabe teilzuhaben, wird erstickt: schlechte Versor­gung mit Sauerstoff (materiell mit Luft, mit Geist) und mit dem sozialen Gefühl: "Wir brau­chen gerade dich in deiner Besonderheit für unsere gemeinsame Aufgabe", „du gehörst dazu und bist wichtig." 

 

C2, 3. Phase
Das Verständnis (3) der Polarität der Gefühle (2)
 

Polare Gefühle in sozialer und kultureller Hinsicht gibt es in jeder Kulturgeschichte, doch es soll sie in Hinsicht des Aufbaus der Kultur nicht geben. Die Kultur soll aus jedem Men­schen erwachsen. 

Hier geht es im wesentlichen um die Frage, ob sich der Mensch seines Zugangs zu seiner sozia­len und kulturellen Aufgabe und Zugehörigkeit gewiss ist (tabacum-gesund) oder ob ihm die­se Gewissheit fehlt (tabacum-krank). 

Die Kraft des Tabaks fördert grundsätzlich die soziale Aufgabe, in potenzierter Form als tie­fe Kraft des Lebens, in Form des Rauchens nur, indem er die fehlende Gewissheit übertönt. 

Durch das Rauchen kann sich allerdings keine wirkliche Gewissheit entwickeln, sondern im Gegen­teil: latent bleiben in jeder Begegnung Unsicherheit und Misstrauen, spätestens wenn der Nico­tinspiegel wieder absinkt. Das Tabakrauchen verstärkt also in Wirklichkeit die Problematik der polaren Gefühle und der Unsicherheit in sozialer und kultureller Hinsicht – was sich überdeutlich am Beispiel des Rauchens selbst zeigt. 

C2, 4. Phase
Das Wesen (4) der Polarität der Gefühle (2) 

Tabak kann einem also niemals wirklich die Gewissheit geben, sondern lediglich mit oder ohne Gewissheit die Kraft vermitteln, die soziale und kulturelle Aufgabe anzugehen. Durch Rauchen kann man diese Förderung auf eine Weise nutzen, die tiefere innere Ungewiss­heit dabei zu übertönen. 

Im Wesentlichen hängt die Gewissheit bzw. Ungewissheit davon ab, ob man in frühester Kind­heit erfahren hat, in der Gemeinschaft benötigt zu werden und in seiner Eigenart dazuzugehören oder nicht. Durch Tabak lässt sich die Ungewissheit nicht aufheben. 

Was kann sie dann aufheben? Was kann einen in sozialer Hinsicht ernähren und versorgen, was kann uns unsere soziale und kulturelle Aufgabe zuweisen? Hier eignet sich vor allem die Schweinemilch, Lac suinum, aber auch die Menschenmilch, Lac humanum, und die Hundemilch, Lae caninum, je nach den individuellen Gegebenheiten (vor allem der frühen Kindheit). 

C2, 5. Phase
Die Polarität der Gefühle (2) in Hinsicht auf das Kollektiv (5)
 

Die Heilung von der Tabakabhängigkeit geschieht in drei Schritten:

1.      Gewinnung von Klarheit über das eigene Problem, nämlich den Versuch, die innere Un­gewissheit durch Tabakrauchen zu übertönen. Dazu muss der Drogenschleier abgebaut wer­den, um überhaupt bemerken zu können, wie sehr und wozu man ihn braucht, was er einem bringt. Dabei hilft der potenzierte Tabak der die Wirkung des Tabakschleiers spürbar macht und ihn gleichzeitig an Kraft verlieren lässt und abbaut.

2.      Stärkung und Förderung der Gewissheit über die eigene Bedeutung beim Kulturaufbau. Hier ist jeder Mensch wichtig. Die entsprechende Milch kann hier helfen, den Mangel zu beheben.

3.      Es ist wiederum die Tabakkraft, die darin fördernd wirkt, an der großen Menschheitsaufgabe Kultur mitzubauen. Erst diese Erfahrung beseitigt den Mangel wirklich. 

Das Schlüsselgefühl in dieser Phase ist die tiefe Ungewissheit, ob das, was man sozial und kultur­ell beizutragen hat, von Bedeutung ist oder überflüssig und unnötig.

C2, 6 Phase
Die innere Kraft (4) des Tabaks in der Polarität der Gefühle (2)
 

Die Tabakkraft hilft den Menschen in positiver Weise:

1.      Klarheit über ihre Situation im kulturellen Aufbau zu erlangen,

2.      Förderung der Beteiligung am Aufbau der Kultur zu erfahren und

3.      zu weiteren Kräften hingeführt zu werden, die helfen, den Mangel zu beseitigen, weil er bewusst wird (Lac suinum, caninum und humanum) 

Der Tabakkranke bzw. Tabakabhängige hat in frühester Zeit Mangel erfahren, materiell an Sauerstoff, ideell an der Annahme, wichtig für die gemeinsame Kulturaufgabe zu sein. 

Konkret heißt das, das Kind wird als Spielzeug oder Objekt angesehen, das verfügbar zu sein hat, und nicht als Wesen, das seinen sozialen Platz einnimmt und dafür benötigt wird. Aus dieser Erfahrung stammt das Gefühl, unwichtig für die soziale Gemeinschaft zu sein. Man weiß nichts von seiner spezifischen sozialen Wichtigkeit.

Indikationen für Tabacum zigaretti C404 

Die innere Notwendigkeit, vorhandene Gegensätzlichkeiten der Gefühle in vielen Berei­chen sozialer Gemeinschaft und kultureller Geschichte zu leugnen bzw. durch Tabakrau­chen zu übertönen und gleichzeitig das Gefühl von Misstrauen anderen gegenüber als Partner und Gefährten für eine gemeinsame Sache. (l. Phase) 

Die wesentliche Indikation für Tabacum zigaretti C404 ist das fehlende Gefühl sozialer Sicherheit: "Ich gehöre dazu, bin wichtig für die Gemeinschaft und werde sozial anerkannt." Erstaunlicherweise hat es seine Grundlage schon in der frühen Kindheit, wenn man sich von der Mutter bzw. der sozialen Gruppe nicht zugehörig, bzw. ausgeschlossen oder abgetrennt ge­fühlt hat (bis hin zu einem Mobbing-Gefühl?). Ein Indiz dafür ist latenter Sauerstoffmangel in der Säuglingszeit – möglicherweise durch stark rauchende Eltern bzw. verrauchte Luft. (2. Phase) 

Im 3. Schritt geht es immer um die Verbindung des Gegensätzlichen, hier also der polaren Ge­fühle in sozialer und kultureller Hinsicht – die einem so unbewusst ist und so schwer fällt, dass das Problem stattdessen lieber geleugnet wird. Tab‑zig C404 hilft hier, die erforderliche Kraft dazu aufzubringen und sich trotz der Polarität der Gefühle oder sogar gerade deswegen sich seiner sozialen Aufgabe grundsätzlich gewiss zu sein. 

Das Gegenteil ist beim Tabakraucher der Fall, der die fehlende Gewissheit seiner sozialen Aufgabe durch das Rauchen übertönt, was die latente Unsicherheit und das latente Misstrauen in sozialen Begegnungen auf Dauer erhält und verstärkt. (3. Phase) Damit wird deutlich, dass der Tabak einem niemals wirkliche Gewissheit über seine soziale Aufga­be geben kann, sondern höchstens scheinbar. Die latente Angst aus der frühen Kindheit bleibt. Was einem stattdessen soziale Gewissheit als Grundgefühl vermitteln kann, ist potenzierte "Sozialmilch", nämlich Schweinemilch, Hundemilch oder Menschenmilch. (4. Phase) 

Die Heilung der Tabakabhängigkeit geschieht in drei Schritten:

1.      Tab-zig C404 macht einem das Problem der inneren sozialen Ungewissheit und ihres Übertönens mittels Tabakrauchens deutlich. D.h. der Drogenschleier wird abgebaut und man merkt, warum man überhaupt Tabak rauchen musste bzw. muss.

2.      Durch die Sozialmilch C404 wird die innere soziale Gewissheit gefördert und gestärkt.

3.      Dann erst kann Tab‑zig C404 die eigentliche Aufgabe angehen, die Kultur mitzugestalten. (5. Phase) 

Insgesamt erfährt man so Klarheit über seine Situation im kulturellen Aufbau und kann endlich das Gefühl überwinden, als bloßes Objekt für eine seelenlose Kultur zur Verfügung stehen zu müssen (z.B. im Falle der drei grundsätzlichen Einschränkungen der Menschenrechte der modernen Kultur: Militär, Gefängnis und Schule), und stattdessen als Wesen seinen sozialen Platz einzunehmen, mit dem Gefühl, darin wichtig für die soziale Gemeinschaft zu sein. (6. Phase)


C3-Verreibung
C3, 1. Phase
Das geistige Verständnis (3) des grundlegenden Problems (1)
 

Dem Bedürfnis nach Tabakrauchen liegt wie gesagt eine tiefe soziale Unsicherheit und Unge­wissheit zugrunde, etwas was nicht ausgefüllt, wie ungeklärt zwischen einem selbst und den anderen steht, was immer offen ist. Es ist dies die Frage: „Wird es zu einer Verständigung (mit den Menschen und für die gemeinsame Aufgabe) kommen?" Und: Sollte dies in diesem einen Fall gelingen, was ist im nächsten Fall?' Dieses Offene, Ungeklärte und Ungewisse gehört zur sozialen Situation. Wie lässt sich damit leben? 

Es ist leicht möglich, dass dieses Ungeklärte einen nervös, ruhe- und atemlos macht, so­dass man hastig und nervös das Leben möglichst bald überstanden haben möchte. 

Hier bietet das Tabakrauchen nun seine scheinbare Lösung an: den leichten, oberflächlichen Verständigungsraum (C1,1), der sich ohne Mühe mit Hilfe von Tabak erzeugen lässt: Plötzlich sind wir eine Gemeinschaft, haben gemeinsame Ziele und gehören zusammen. „Ich gehöre dazu und bin nicht mehr isoliert." Subjektiv fühlt man sich so, dass dies ohne Tabakrauchen schier unmöglich ist. 

Der tiefere Grund für die Abwehr (gegenüber einer tiefen Begegnung mit anderen Menschen) besteht in der Vorstellung, dass der andere einen darauf hinweist, dass man selbst nicht da­zugehört und man sich ohne Absprache und Bindung durch das Leben bewegt. Das tut weh und macht Angst. Tabakrauchen übertönt diese Angst. 

C3, 2. Phase
Das Gefühl (2) beim grundlegenden geistigen Problem (3)
 

Hier geht es um eine nervöse Erregung, die mit der inneren Ungewissheit über den sozialen Kontakt zu tun hat. Als Lösung müsste man mehr zu sich selbst finden. 

Zur Pathologie des Tabakabhängigen gehört es, dass er stattdessen latent darauf wartet, dass der Kontakt von außen hergestellt wird, von den anderen: Kommen die Menschen auf mich zu? Schließen sie mich mit ein? 

Im Prinzip werden die anderen so gesehen bzw. aufgefasst, als wären sie mit der latenten Thematik des auf Kontakt Wartenden beschäftigt. Das ist jedoch eine Übersteigerung der ei­genen (unbewussten sozialen) Ansprüche. Der Tabakabhängige befindet sich subjektiv in einer Spannung zu seinen Mitmenschen und geht davon aus, diese würden sich genauso mit ihm beschäftigen. Daraus ergibt sich eine Grundhaltung von nervöser, unruhiger Warterei (auf die Initiative der anderen) und einer laufenden latenten Bereitschaft – was sich am einfachsten durch Tabakrauchen mildern lässt. 

Es sind jedenfalls offene Gefühle da, die ständig darauf warten, geschlossen bzw. abge­schlossen zu werden, was aber im Leben nie ganz gelingt. Nur dem Tabak scheint es zu gelingen, das Offene zu schließen – für eine Weile.  

C3, 3. Phase
Das Verständnis (3) des geistigen Problems (3)
 

Die Heilung aus ruhiger Gewissheit drückt sich etwa so aus: "Es geht so, wie es ist. Der in­dividuelle Beitrag von mir ist so, wie ich ihn gestalte, der einzig Mögliche und es ist der not­wendige Beitrag zum Gemeinsamen. So mache ich das und so ist die einzige Möglichkeit, dass sich mein Leben erfüllt. Ich kann erwarten und vertrauen, dass sich das im gemeinsamen Leben und Arbeiten mit den Mitmenschen zeigen wird." Bei der gemeinsamen Menschheitsaufgabe geht es um den authentischen eigenen Betrag, der genau dem individuellen Beitrag erwächst. Darüber kann der Mensch Gewissheit erlangen. 

Gemeinsam zu rauchen ist kein Weg, dieses Ziel zu erreichen, sondern hilft nur eine Situation herzustellen, als ob es so wäre. Die Leere des Wartens kann sich erst dann erledigen, wenn man seinen Beitrag und dessen Notwendigkeit und Einzigartigkeit sieht. 

Nicht jeder Mensch mit dieser Tabacum-Pathologie fehlender Gewissheit seiner Notwendigkeit für die soziale Struktur raucht auch. Manche können die Distanz und Isolation aushalten und brauchen nicht zu rauchen. Für die Raucher ist die Situation allerdings ohne zu Rauchen unerträglich. 

C3, 4. Phase
Das Wesentliche (4) des geistigen Problems (3)
 

Ich werde noch ruhiger und gefasster: „Ich bin da. Andere Menschen können sich an mich wen­den. Ich weiß um meinen Beitrag und kann den ihren erkennen." 

Aber noch immer macht mich die Vorstellung der Begegnung mit anderen Menschen ner­vös. Andererseits weiß ich, ich benötige die Begegnung für mich als Lösung. 

Heilung:
Verweilen können, die Pause, den Zwischenraum annehmen und genießen.
Dazu bedarf es aber einer anderen Kraft als des Tabaks: eben des Archetyps der sozial versor­genden und Position zuweisenden "Sozialmilch" (Lac suinum, caninum und humanum)

 

C3, 5. Phase
Das Kollektive (5) des geistigen Problems (3) - die entscheidende Dimension

 Gemeinsamkeit in dieser Welt
Gemeinsamkeit in dieser Welt,
es ist der Tabak, der uns stellt

die Frage
ob wir wissen
oder schmerzlich tief vermissen

uns selbst
dabei, wenn wir gestalten
zusammen, abgestimmt im Leben
und unseren Beitrag hierzu geben,
Kultur aus all dem Alten
was bisher war und ist vergangen
und neu entsteht, um zu gelangen
zu dem, was nur der Mensch kann schaffen,
mit seinem Geist kann möglich machen. 

 

          C3, 6. Phase
Die archetypische Kraft (6) des geistigen Problems (3) 

Aus ruhiger Zufriedenheit Zeit für ein Resümee:
Was ist der Ausdruck der Tabakkraft in der geistig‑mentalen C3-Dimension?

Wir Menschen schaffen aus unserem Geist Kultur: geistige Regeln, Erkenntnisse, Wis­sen, Anweisungen usw., die unsere soziale Lebenswelt mitgestalten. Hier kann und soll jeder Mensch seinen Beitrag leisten. Dazu muss er in engen Austausch mit seinen Mitmenschen treten. 

Die Tabak-Pathologie beruht darauf, dass der einzelne Mensch sich hierfür nicht fähig, nicht notwendig, nicht erforderlich oder gebraucht erachtet. Er bezweifelt seine soziale und kul­turelle Notwendigkeit und misstraut der Wichtigkeit seines Beitrags. Das ist der große innere Mangel und die Ungewissheit. Er wartet auf die Mitmenschen und füllt die Pausen nicht aus. 

An dieser Stelle kommt die Suche bzw. Sucht nach Tabak, die ihn diesen Mangel scheinbar über­winden lässt. Er braucht einerseits Distanz, da die Nähe ihn Mangel spüren lässt, andererseits braucht er Gemeinsamkeit. Das Tabakrauchen lässt ihn an der Gemeinsamkeit teilhaben, ohne sich mit der Einzigartigkeit seines Ausdrucks einbringen zu müssen. Das ist die Scheinlösung des Tabakrauchens, in die man sich immer mehr verstrickt. 

Der homöopathisch potenzierte Tabak kann das klären helfen. Die potenzierte Sozialmilch kann einen mit sozialer Gewissheit versorgen. Der potenzierte Tabak fördert wiederum die Beteiligung an der geistigen Aufgabe, Kultur zu schaffen, wenn der Mensch selbst tatsächlich bereit und fähig zu seinem Beitrag ist.

Indikationen für Tabacum zigaretti C2204 

Die nervöse Ruhelosigkeit durch das Offene und Unausgefüllte der sozialen bzw. kul­turellen Grundfrage nach der Verständigung mit den Mitmenschen: "Wird es zu einer Verstän­digung darüber mit den Mitmenschen kommen?" ist schwer auszuhalten. Man möchte diese Frage schnell überstanden haben, obwohl sie immer wieder offen sein wird. 

Da bietet das Tabakrauchen eine scheinbare Lösung durch die künstliche Scheingemeinschaft der Tabakraucher, die einem suggeriert, dazuzugehören und nicht mehr isoliert zu sein. 

Doch ohne das Tabakrauchen bleibt die Vorstellung, dass der andere ei­nen auf die Kehrseite der offenen Grundfrage hinweist, nämlich dass man nicht dazugehört und sich ohne soziale Absprache und Bindung durch das Leben bewegt. (l. Phase) 

Um das Problem dieser grundsätzlich offenen Frage bewältigen zu können, müsste man erst einmal zu sich selbst finden, doch im Tabak‑Kranksein ist das Gegenteil der Fall: Latent wartet man ständig darauf, dass die anderen von außen den sozialen Kontakt herstellen: "Kommen die anderen auf mich zu? Schließen sie mich mit ein?" 

Es besteht also ein nervöser Zustand des Wartens auf soziales Entgegenkommen der an­deren – was am einfachsten wiederum durch Tabakrauchen beruhigt werden kann. (2. Phase) 

Es ist nicht einfach, die ruhige Gewissheit und das Vertrauen aufzubringen, dass der soziale Beitrag von einem selbst, so wie man ist und wie man ihn gestaltet, die einzige authenti­sche Möglichkeit ist, das Leben in sozialer und kultureller Hinsicht zu erfüllen. Das gemeinsame Rauchen erfüllt diese Aufgabe nur scheinbar. Das Tabak‑Kranksein dieser fehlenden Gewissheit und dem fehlenden Vertrauen in seinen sozialen und kulturellen Beitrag, d.h. die Indikati­on für Tabacum zigaretti C2204, besteht allerdings nicht nur bei Rauchern, sondern kann sehr wohl auch bei Nichtrauchern bestehen. Allerdings können diese es im Gegensatz zu den Rauchern bes­ser aushalten – was für die Raucher ohne zu Rauchen unerträglich wäre. (3. Phase) 

Auch wenn man sich seines sozialen Beitrags grundsätzlich gewiss ist, bleibt doch eine latente Nervosität in der Begegnung mit anderen – obwohl man weiß, dass dies der einzige Weg zu Lö­sung ist. 

Um dieses Offene des Wartenkönnens, der Pause, des Zwischenraums ganz annehmen und sogar genießen zu können, bedarf es allerdings als Ergänzung einer potenzierten Sozialmilch (Lac suinum, caninum oder humanurn). Der potenzierte Tabak allein kann dies nicht leisten. Erst die Kraft einer solchen Sozialmilch ist in der Lage, einen mit tragender sozialer Gewissheit zu versorgen und einem seine natürliche soziale Position zuzuweisen. (4. Phase) 

Wenn die Sozialmilch also die Kraft der Antwort ist, ist der potenzierte Tabak die Kraft der Frage zur sozialen und kulturellen Situation des Menschen: Etwas vereinfacht lautet das Ge­dicht in der 5. Phase der C3, der Phase des Kollektivbezugs des geistigen Verständnisses: 

Gemeinsamkeit in dieser Welt 

Der Tabak stellt uns die Frage
ob wir
(in dieser Hinsicht um uns selbst) wissen
oder uns selbst dabei schmerzlich tief vermissen

wenn wir zusammen Kultur gestalten

abgestimmt aufeinander im Leben unseren Beitrag dazu geben,
d.h. aus all dem Alten was bisher war und nun vergangen ist,
muss etwas Neues entstehen,
damit wir zu dem, was nur der Menschengeist schaffen kann:

eine Kultur der Gemeinsamkeit in dieser Welt.
 

Der potenzierte Tabak, d.h. die heilsame Kraft des Tabaks stellt uns also erst einmal vor eine schwere Frage, nämlich ob wir uns in die ständige Aufgabe menschlicher sozialer Gemein­schaft authentisch einbringen, um aus dem alten Vergangenen mit Hilfe unseres Geistes eine neue Kultur der Gemeinsamkeit in dieser Welt entstehen zu lassen – oder ob wir dies schmerzlich vermissen (d.h. unseren authentischen Beitrag und damit auch eine neue Kul­tur der Gemeinsamkeit in dieser Welt). (5. Phase) 

Im Gesunden (und das heißt mit Hilfe der Kraft einer Sozialmilch, die entweder in unserem Leben sowieso vorhanden ist oder mit der wir noch homöopathisch oder durch das Leben versorgt werden müssen) fördert der Tabak unsere Kraft, mit Hilfe unseres Geistes eine Kultur der Gemein­samkeit in dieser Welt zu gestalten und zu erschaffen – durch alle Polaritäten der bisher be­stehenden sozialen Positionen hindurch. 

Dazu muss jedoch erst einmal die Frage geklärt werden, ob wir uns dazu überhaupt geeignet und erforderlich erachten, – oder ob wir die aus unserer sozialen und kulturellen Geschich­te erwachsenen sozialen und kulturellen Probleme lieber übergehen wollen, indem wir Ta­bak rauchen und somit unseren einzigartigen authentischen Beitrag zu dieser Frage gar nicht erst einbringen, sondern einen tabakgefärbten Scheinbeitrag: blauen Tabakdunst. 


C4-Verreibung
C4, 1. Phase

Das grundlegende Problem (1) der Heilung (4) – der Bezug zu einem selbst
 

Bild: Ein Säugling an der Mutterbrust – zwei Menschen ganz verbunden, zwei ineinander verwobene Entwicklungs- und Aufbauprozesse. Aus der Frau wird eine Mutter, dann die Mutter eines Erwachsenen, die Mutter eines Elternteils usw. Aus dem Säugling wird ein Kind, ein Ju­gendlicher, ein Erwachsener, ein Elternteil usw. Ineinander verwoben, im körperlichen, sozialen und geistigen Austausch sind dabei die Menschen. Ein ineinander verwobenes (soziales) Gebilde entsteht, das gemeinsam aufgebaut wird, wobei es darauf ankommt, dass jeder mit seinen Fähigkeiten in der entsprechenden Situation bzw. Zeit teilnimmt. 

Gegenbild: Mutter und Kind entwickeln sich auseinander. Der Bezug auf einander im so­zialen System geht verloren. 

C4, 2. Phase
Die Polarität (2) der Heilung (4)
 

Als Voraussetzung für den gesunden Tabakprozess muss der Mensch heil sein. Das Tabak­rauchen spiegelt dieses nur vor und hindert so den Menschen am heil werden. 

Es wäre z.B. heilsam, sich als Erwachsener um seine Eltern zu kümmern und ihnen ihre Bedeutung für seine eigene Familie zuzugestehen. Wenn man davor zurückweicht, ist das Aus­druck eines Mangels (im sozialen Bezug zueinander). 

Ganz allgemein: Im Sinne der sozialen Aufgabe ist es sinnvoll, anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, am eigenen Leben teilzunehmen (Beispiel auf einen persönlichen Fehler des Verreibers bezogen). 

C4, 3. Phase
Das Verständnis (3) der Heilung (4)
 

Man kann andere umso besser einschließen und ihnen Partner sein, je weniger bei einem selbst offen und ungewiss ist. Das wäre z.B. heilsam (individuell). 

Menschen begleiten einander über lange Zeit. Dazu gehört auch, sich begleiten zu lassen und sich auf andere auszurichten. Dann wird es fruchtbar. Es geht um eine überschaubare Gruppe, die zusammengehört. Das will gepflegt sein. Ein angenehmes Gefühl von Verbindung.

C4, 4. Phase
Das Wesen (4) der Heilung (4) – der Bezug zum Herzen
 

Die Überforderung des Herzens, alle einzuschließen. Das kann man nicht machen, sondern es kann höchstens geschehen. Dafür sollte man Raum geben. 

Die Überforderung ergibt sich aus den (gesellschaftlichen) Konventionen. Eine Form, ein Ab­lauf, eine Struktur kann das Einschließen der anderen Menschen aus ganzem Herzen grundsätzlich nicht leisten. Es kann nur aus einem selbst kommen. Dann kann sich die Gemeinschaft bilden und die Menschheitskultur sich endlich aufbauen. 

Die dazu notwendige Sicherheit kann man sich erarbeiten, sie erfordert Übung. 

C4, 5. Phase
Die kollektive Dimension (5) der Heilung (4)

Kommt zusammen 

Kommt, ihr Menschen, kommt zusammen!
Helft euch jetzt
seht das Verlangen
aufzubauen eine Welt,
die Menschengeist zusammenhält.
 

Findet euch ein und schließt euch an,
damit auch wahrhaft sein kann

die Kultur
in der ihr lebt,
wenn eng der Mensch sich so verwebt

Aus einem Keim von tiefem Sinn
nehmt ihr euch an
und nehmt selbst hin,
dass ihr gemeinsam euch begegnet,
von der Schöpfungskraft gesegnet,
und bildet ehrlich und versonnen
bis Menschenwerk ist fein gesponnen.

 C4, 6. Phase
Die archetypische Kraft (6) der Heilung (4)
 

Die Tabakkraft, Produkt von Sonne und Wärme, mit Wasser versorgt,
mit Liebe gehegt, gewachsen in der Erde und an der Luft,
geerntet das Blatt und in die Sonne gelegt zum Trocknen. 

So gepflegt, gewendet und daran gerochen, voller Leben und Kraft. 

Verführung für euch Menschen, die euch umgibt, euch in eine leichte Welt entführt;
die ihr sucht und zur Sucht werden lasst. 

Diese Tabakkraft ist schön, groß und mächtig.
Doch sie braucht euch heil und selbstbewusst,

nicht beschädigt und verkrüppelt.

Sie braucht euch, um sich zu entfalten.
 

Sie soll euch heilig sein so wie ihr dem Tabak heilig seid.
Eine Kraft des Lebens eine Kraft der Menschenkultur.
 

Kultiviert den Tabak und achtet ihn so, wie sein Wesen ist.
Benutzt ihn nicht zur Beseitigung eurer Klarheit

und damit ihr nicht spürt, wer ihr seid.
 

Der Tabak

Indikationen für Tabacum zigaretti C13004 

Wir sind auf das soziale menschliche Miteinander von Anfang an angewiesen, in größe­ren Zusammenhängen des Lebens über längere Zeit  miteinander (sozial und kulturell) verwo­ben, jeder mit seinen Fähigkeiten, z.B. als Mutter und Kind, beide ihr Leben lang miteinander verwoben und aufeinander angewiesen. 

Indikation: fehlende soziale Verbindung von Mutter und Kind, fehlendes aufeinander Bezogensein in der Familie. (l. Phase) 

Die soziale Verbindung und kulturelle Beteiligung setzt Gesundsein voraus. Mit Tabakrauchen erzeugen wir die Illusion davon, verhindern dieses Gesundsein aber tatsächlich. 

Es wäre z.B. gesund, sich als Erwachsener um seine Eltern zu kümmern und ihnen ihre so­ziale Bedeutung auch für seine eigene Familie zuzugestehen. Ganz allgemein ist es gesund, anderen Menschen an seinem Leben teilzuhaben zu lassen. (Das dritte Gebot: du wirst Vater und Mutter ehren).