Legende:
Unterstrichen
Überschrift, Hervorhebung
Fett
Betonung, Hervorhebung, direkter Bezug zur Zinnkraft
Kursiv
Kommentare oder Ergänzungen, die nach der Verreibung
verfasst wurden.
(16. 02. 2001)
Vor der Verreibung
Zusammen
und getrennt
Verständnis und Nebeneinander
Bild:
Blei setzt in unserem Planetensystem den äußeren Rahmen. Die Umlaufbahn des
Saturn begrenzt unser Planetensystem.
Zinn lockert die Wirkung des
Bleirahmens immer wieder auf. Jupiter hebt die Wirkung des Saturn auf das
Planetensystem immer wieder auf.
Der Sinn wird
sich aus sich heraus ergeben.
In dieser Eröffnung der Thematik des Zinns erfolgt eine erste
Standortbestimmung. Im Bleiprozess ist die höhere Seele in den Einfluss des
irdischen Seins gekommen. Das Blei zwingt sie mit seiner „Schwerkraft“ in
das materielle Sein. Das Blei schafft hier einen Raum der festen Gesetze und
der unausweichlichen Abläufe. Bildlich ist dies in der Umlaufbahn des Saturn
dargestellt. Seine Umlaufbahn schreibt einen festen Kreis um den erdbekannten
und sichtbaren Teil unseres Sonnensystems. In diesem Sonnensystem sind die Kräfte
der Sonne selbst, des Mondes, der Erde, des Merkur, der Venus, des Mars und
des Jupiter eingebunden. Saturn schirmt es nach außen ab und begrenzt es von
innen her.
Das ist die Basis für den
Ausdruck der Zinnkraft (Jupiter). Jupiter schirmt innerhalb der Umlaufbahn des
Saturn die Wirkung der Bleikraft auf das Planetensystem und die Menschen ab.
Er gibt der Entfaltung der Schöpfung mehr Spielraum und Möglichkeiten, als
es die strengen Gesetze des Bleis erlauben. So können sich die Menschen trotz
der klaren Abschirmung und Eingrenzung ihres Seins durch Saturn entwickeln,
wachsen und entfalten.
Das ist die Ausgangssituation für eine Beschäftigung mit dem Zinn (Zeus, Jupiter).
![]() |
1. Phase (Das Thema)
Beobachten und wahrnehmen! Das Zinn ermöglicht es, auch das zu
sehen, was sich im Leben aus vielerlei Gründen bisher dem bewussten Blick
entzogen hat. Über diese Gründe im Einzelnen wird die Verreibung noch
mehr sagen.
Die Offenheit für das
Versteckte, für das, was im Schatten der Wahrnehmung – der eigenen
Wahrnehmung – liegt, ermöglicht, dass es nun gesehen werden kann, weil die
Hinderungsgründe, insbesondere die Angst davor, schwinden.
Der Blick geht also in
die Mitte des Kreuzes – nicht nur zu einem Aspekt, einer Himmelsrichtung,
sondern zu allen Aspekten.
Körperlich habe ich meine Sitzposition so
verändert, dass ich in die Mitte des Kreuzes schaue, welches unsere
Sitzanordnung bildet. Die Tische an denen wir die Verreibung vornehmen,
sind in Form des astrologischen Jupitersymbols angeordnet.
Wende dich dem, was
bisher hinter deinem Rücken lag und damit für dich nicht sichtbar war, zu.
Da ihr Menschen nur einen begrenzten Blickwinkel habt, müsst ihr euch
insgesamt neu ausrichten, um die Aspekte einer anderen Richtung zu
sehen.
Wenn ihr eure Ausrichtung
ändert, dann kommen hierdurch andere Aspekte in euren Rückraum, die bisher
eher im Blickfeld lagen.
Was hat das für Folgen?
Es berührt den Sinn.
Wie berührt es den Sinn?
Das wirst du erfahren,
indem du es machst. Sobald etwas nicht mehr so im Blickfeld liegt, bist du
auch nicht mehr derart einbezogen, dass es dich überwältigt. Der
Sinn ergibt sich immer erst nachträglich.
Die Zinnkraft ermöglicht dem Menschen eine Neuausrichtung. Er kann
seinen Blick dem zuwenden, was bisher seinem Blickfeld entzogen war.
Symbolisch hat sich dieser Tatbestand für mich so ausgedrückt, dass ich
meine Sitzrichtung neu gewählt habe. Dabei fiel mein Blick auf den
Kreuzungspunkt, den die Tischanordnung im Raum, das astrologische
Jupitersymbol nachbildend, geschaffen hat. Im Kreuzungspunkt ist die Quelle
des Lebensgeschehens.
Eine Neuausrichtung des Blicks auf das Leben berührt den Sinn, sagt der
Verreibungstext. Die Aussage wird hier aber noch nicht weiter aufgelöst,
sondern es wird darauf hingewiesen, dass der Sinn eines Geschehens sich immer
erst nachträglich ergibt. Dies muss – im Sinne der Selbstähnlichkeit –
auch für die aktuelle Situation gelten. Es lässt sich aber vermuten,
dass die Neuausrichtungen innere Fixierungen (z.B. Ängste und Widerstände)
aus ihrer überwältigenden Bedeutung für den Menschen lösen und so
erweiterte Erkenntnis möglich wird.
2.
Phase (Die Gefühlswelt)
Zinn ist die Sieben. Darüber
berührt es den Sinn. Der Sinn der siebten Dimension ist etwas anderes als der
der vierten oder der achten. Es ist der Sinn innerhalb der Acht,
im Gesamtgeschehen/in der Schöpfung
und nicht aus deinem Wesen (die Vier).
Es ist der Sinn des
Gottes der Schöpfung, der irdischen Schöpfung – nicht der des
Gottes, der über und jenseits von allem steht.
Es ist ein
„fassbarer“, lebensbezogener Sinn, so wie er sich im Wachsen und
Entwickeln ausdrückt. Es ist nicht der Sinn des großen, tiefen Leids,
sondern Fruchtbarkeit und Gedeihen.
Hier wird der Bezug des Zinns zum Lebenssinn beschrieben und abgegrenzt.
Es geht beim Zinn um den Sinn der irdischen Schöpfung – im Modell der
C-Stufen um die siebte Dimension. Der Sinn der Schöpfung ist die
Fruchtbarkeit, das Wachsen und die Entwicklung. Für uns Menschen findet
dieser Prozess auf der Erde statt. Demgegenüber geht es beim Sinn der vierten
Dimension um die Bestimmung der höheren Seele, die sie in ihre Inkarnation
mitbringt. Der Sinn der achten Dimension berührt die grundsätzliche
Einbindung der höheren Seele in ein materiell (für uns Menschen irdisch)
ausgestaltetes Dasein, in dem sie mit großer Absolutheit und Festlegung
gehalten wird. Aus der Acht gibt es keinen Ausweg. Die Schlaufen der Acht führen
am Rand immer wieder zurück in die Mitte des Kreuzungspunktes.
Die Situation, bevor die
Zinnkraft eine Neuausrichtung ermöglicht:
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!
Ein Blick auf die „versteckten“ Seiten des Lebens, den Schatten,
wird nicht versucht. Diese werden vielmehr verdrängt, es soll sie gar nicht
geben, da ihre Existenz uns zu sehr betreffen würde. Sie erscheinen uns wie
eine Bedrohung, vor der wir zurückschrecken.
Die Situation in der
Zinnkraft:
Was ich weiß, macht mich nicht heiß!
Das heißt: die Ängste, Nöte, Begrenzung haben nicht mehr die große
Bedeutung im Leben.
Die Lebenstatsachen, die anzuschauen zuvor ängstlich vermieden wurde, können
nun bewusst in das Leben integriert werden, ohne dass dies die zuvor befürchteten
Folgen hat. Dafür sorgt die Zinnkraft.
Zu
diesem Zeitpunkt der Verreibung ergab sich eine bemerkenswerte Situation in
der Gruppe. Es stand die Befürchtung im Raum, dass das Zinn in der
Verreibeschüssel entweder in der Menge zu gering oder von der Substanz her
nicht verreibbar sein könnte. Um diesen „Gefahren“ zu begegnen, wurde
Zinn nachträglich in die Verreibeschale ergänzt bzw. mit einer Feile
zerkleinert hinzugefügt.
Auf
mich machte das den Eindruck, als ob allgemein die Problematik einer
Neuausrichtung und des Widerstands hiergegen berührt worden wäre. Der
Widerstand zeigte sich symbolisch besonders in der subjektiv erlebten
scheinbaren Unverreibbarkeit des kleinen Zinnstücks im Mörser. Das Zinnstück
schien allen Versuchen, es dem Verreibeprozess zu unterziehen, zu widerstehen.
Dies warf die Frage auf, wie man mit diesem „Widerstand“ umgehen sollte.
Ängste und Ausweichen, aber auch der Versuch einer Neuausrichtung, wurden in
dem Bemühen, weiteren Zinn in die Verreibeschale zu bringen, deutlich. Der
angefangene Verreibeprozess wurde neu begonnen. Die Stimmung dabei war
aufgeregt und orientierungslos. Vertrauen, dass die Verreibung auch unter der
Bedingung einer schwer verreibbaren Substanz die Lebenskräfte in höheren
Stufen aktivieren kann, dass möglicherweise eine etwas veränderte geistige
Sicht notwendig sein könnte, um das zu verstehen,
musste erst gewonnen werden.
So hatten sich im Erleben der ganzen Gruppe die Themen von Zinn gezeigt:
·
Neuausrichtung des eigenen
Blicks auf bisher im Verborgenen liegende Bereiche,
·
Widerstand gegen die
Neuausrichtung,
·
Orientierungslosigkeit in
der sich neu ergebenden Situation und
·
Gewinn von Vertrauen und
eine neue geistige Sicht auf das Lebensgeschehen.
Das entsprach auch exakt meinen Erfahrungen in diesem Augenblick:
·
Zinn ermöglicht eine Öffnung
für die Lebensbereiche eines Menschen, die er sich
zuvor durch Ängste, Nöte, Begrenzungen versperrt hatte.
So ergibt sich die erste Indikation für die Gabe von
homöopathisch potenziertem Zinn:
Ein Mensch trifft auf seine Widerstände bei einer sich aus dem Leben
ergebenden Neuausrichtung, die ihn mit bisher nicht bewusst gesehenen
Bereichen seines Seins und Lebens in Kontakt bringt (Schatten). Dies bedingt
Ausweichen, Aufgeregtheit und Orientierungslosigkeit. Er spürt, dass hinter
der von ihm errichteten Mauer neue Aspekte des Lebens sind. Ein bewusstes
Wahrnehmen dieser Aspekte und ihre Integration fallen jedoch sehr schwer und
sind voller Widerstände.
3.
Phase (Das geistige Verständnis)
Leichter
Druck auf dem Kopf.
Im Denken spielen sich
die entscheidenden Prozesse ab. Wie kommt man zu einer wirklich offenen
Einstellung für die Neuausrichtung? Oft bleibt der Prozess im Gefühl
stecken. Dann bezeichnen wir einen Menschen als „jovial“.
Gefühlsmäßig gelingt es, für neue Aspekte offen zu sein. Die
geistige Einstellung bleibt aber unverändert. Auf der Basis dieser gleich
gebliebenen, festen geistigen Einstellung leben dann die „toleranten Gefühle“.
Das ist dann nur ein halber Zinnprozess. Da sich im Denken der Wandel nicht
vollzieht, bleibt der Zinnprozess stecken.
Die dritte Phase der C1-Verreibung beschäftigt sich mit dem Thema der
Entwicklung (Veränderung, Erweiterung) der geistigen Einstellungen eines
Menschen im Zinnprozess. Es wird darauf hingewiesen, dass sich hier die
entscheidenden Prozesse abspielen. Die Widerstände des Menschen, sein Denken
neu auszurichten, sind sehr groß. So gelingt eine tolerante gefühlsmäßige
Haltung im Umgang mit anderen Menschen. Das ist aber mehr die häufig
anzutreffende „Jovialität“. Diese Jovialität ist eben nur bis zu einem
gewissen Grad Toleranz und Akzeptanz. Basis der begrenzten gefühlsmäßigen
Offenheit ist eine relativ starre geistige Haltung, die nur dank einer Überheblichkeit
gegenüber den Mitmenschen Raum für eine Gefühlsvielfalt lässt. Dem anderen
Menschen wird nur scheinbar Akzeptanz entgegengebracht. Der „joviale“
Mensch lässt vielfältige Gefühle zu, aber um diesen Raum ist eine feste,
unbewegliche geistige Einstellung erkennbar. Andere geistige Haltungen werden
weder bei anderen Menschen noch bei sich selbst akzeptiert. Die geistige Überheblichkeit
gesteht anderen Menschen nur deshalb Raum zu, weil man ja letztlich doch alles
besser weiß. Die Toleranz im Bereich des Gefühls überdeckt im Kontakt mit
den Mitmenschen die geistige Starre. Insgesamt geht der Zinnprozess jedoch
nicht über die Gefühlsebene hinaus.
Die Umklammerung der
Gedanken kann sich aber lösen. Auch hier kann eine neue Ausrichtung
geschehen.
Wie?
Wie denken denn die
anderen?
Wie denkt dein Mitmensch?
Was hat es für Folgen, neue Aspekte zu sehen?
Das ist alles nur verständlich,
wenn die Umklammerung des Denkens gesprengt wird. Das Festhalten an der
eigenen Weltsicht hat den Blickwinkel begrenzt.
Nun kann umgekehrt der
andere und größere Blickwinkel die Begrenzung der geistigen Einstellung
aufbrechen und erweitern.
Ein kleines Beispiel:
1.
(These) Eben war die Problematik im Raum, dass sich der Zinnkrümel
in der Schale nicht verreiben lässt.
2.
(Anithese) Aber du hast zugleich bemerkt, dass der
Verreibeprozess sehr gut voranschreitet.
3.
(Synthese) Also ist dein Gedanke, das Zinn müsste sich
materiell verreiben lassen damit der Verreibeprozess gut funktioniert, zu
erweitern. Die Erkenntnis ist, dass Verreibeprozesse nach anderen
Gesichtspunkten verlaufen, als zuvor gedacht.
Jetzt kommt diese Verreibungsphase an einen entscheidenden Punkt. Wie lässt
sich die geistige Einstellung erweitern und verändern? Dass dies grundsätzlich
möglich ist, ist der erste Hinweis. Dann folgt die Feststellung, dass aus
einer starren geistigen Haltung heraus vieles im Lebensgeschehen nicht
wahrgenommen werden kann. Hieraus folgert wiederum der Umkehrschluss, dass,
wenn das Leben dennoch zu dieser Wahrnehmung führt, unter anderem weil es
eben andere Menschen gibt, dann daraus ein Impuls zur Erweiterung der eigenen
geistigen Einstellung folgt. Je nachdem, wie sehr wir für die Wahrnehmung
offen sind und wie sehr uns das Leben dazu „zwingt“, geht ein starker
Impuls in Richtung einer Erweiterung auf uns aus. Zinn hat uns mit dem
Beispiel seiner scheinbar nicht möglichen Verreibbarkeit zugleich anschaulich
verdeutlicht, dass Verreibeprozesse gar nicht so
an die Materie gebunden sind, wie wir dachten. Wir wissen nun zwar noch
nicht, wie sie dann funktionieren, aber ein erstes Verständnis ist da. Daraus
folgert unsere geistige Einstellung, dass wir Phänomene, wie z.B. die
Verreibung der Elemente Luft, Feuer, Raum, ohne eine materielle
Ausgangssubstanz, nun viel eher akzeptieren.
Viel wichtiger als dieses
obige Beispiel sind die Lebensprozesse im Alltag. Wie ist das damit, dass
andere Menschen und der eigene Schatten nur in dem Maße angenommen werden,
wie das Leben hierdurch „unbelastet“ ist? Das heißt, nur im Gefühl offen
zu sein.
Es wird der Weg des geringsten Widerstands gesucht. Auf der einen Seite
geht es um den eigenen Widerstand gegen eine Erweiterung und Neuausrichtung,
auf der anderen Seite um den Widerstand bei anderen Menschen gegen ihre
Begrenzung durch starre Gefühle und starres Denken des Menschen, mit dem sie
in Kontakt sind. Der Ausweg aus den zwei Aspekten kann in einer gefühlsmäßigen
Öffnung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der geistigen Starre liegen.
Aber dann fehlt die eigene Erweiterung des Geistes um
die neuen Aspekte.
In jedem Kontakt mit anderen Menschen befinden wir uns vor einer neuen
Herausforderung der Grenzen unserer Gefühle und unseres Denkens. Lassen wir
uns auf die Mitmenschen ein, müssen wir deren anderen Gefühlen und anderen
Gedanken begegnen. Einerseits benötigen wir hierfür eine gewisse Flexibilität
und Offenheit, die uns immer auch erweitert, andererseits grenzen wir uns ab
und verteidigen unsere Weltsicht. Auf dieser Basis sind viele
steckengebliebene Zinnprozesse möglich. Hierbei werden wir aus dem Kontakt
primär zu einer Toleranz und Akzeptanz auf der Ebene des Gefühls veranlasst.
Wir müssen dies einfach zulassen, soll der Kontakt zu anderen Menschen nicht
völlig erstarren. Die geistigen Einstellungen lassen sich jedoch oft auch im
lebendigen Kontakt mit Menschen unberührt bewahren. Überschreitet der
Kontakt jedoch gewisse Grenzen (z.B. häufig in Nachbarschaftsbeziehungen, wo
selbst gesetzte und verteidigte Grenzen eine große Rolle spielen), dann
treffen unbewegliche, starre geistige Einstellungen aufeinander.
4.
Phase (Das Wesen)
Betrachte das Siegelbild
von Steiner.

Es hat kein
eingezeichnetes Zentrum. Der Zinn, der Sinn des Zinns, ist nicht auf die Mitte
ausgerichtet. Vielmehr schafft das Zinn einen Freiraum für die Mitte.
Es schirmt sie ab.
Vergleiche das mit dem
Ausgangsbild (vor der 1. Phase der C1-Verreibung): Saturn wird durch
Jupiter abgeschirmt. So entsteht die Möglichkeit zu Wachstum und Entwicklung.
Dieses muss sich nicht immerfort gegen große Last (Blei) durchsetzen.
Zinn schafft ganz plötzlich
und unerwartet Offenheit. Vieles wird möglich, was zuvor noch schwierig und
unerreichbar war (nicht nur schien).
Wie ist nun das Verhältnis
der vierten Dimension zum Zinn?
Es erleichtert viel.
Das Bild von Steiner: Wie
eine Blüte innerhalb eines klar und deutlich gezeichneten Kreises. Darin
herrschen Wachstum und Blüte.
Zinn schafft Raum für die Entfaltung der Seele und somit des Menschen.
Die Zinnkraft tritt dabei überraschend in das Leben des Menschen, denn nun
ist möglich, was zuvor unerreichbar war. Die Widerstände und Blockaden
werden von der Zinnkraft beseitigt. Ohne diese können sich die Seele und das
Leben entfalten. Es entstehen Möglichkeiten zu Wachstum und Entwicklung.
5.
Phase (Das Kollektiv)
Wenn die Prozesse :
·
des offenen Gefühls und der Neuausrichtung (zweite Phase),
·
der Integration der neuen Aspekte in die geistige Einstellung
und ihre Erweiterung (3. Phase),
·
des Wachstums und der Blüte aus der höheren Seele heraus (vierte
Phase)
gelungen sind, dann führt
Zinn zu ganz neuen Formen und Qualitäten des Zusammenlebens. Der eine
Mensch lässt den anderen an seinem Wachstum teilhaben. Er gönnt es dem
Mitmenschen, zu wachsen und zu gedeihen, so dass nicht nur eine Blüte,
sondern ein ganzes Feld blüht.
Das ist das Kennzeichen
der Schöpfung, und dass sie gelingt, ist ihr Sinn. Der Sinn der Sieben.
Zusammenleben nach den Grundsätzen des Humanismus.
Hier wird der Eingangssatz der Verreibung „der Sinn wird sich aus sich
heraus ergeben“ erläutert.
Ich
fühle mich zufrieden. Die Verreibung hatte mit einer gewissen Bedrückung begonnen.
In der fünften Phase, im kollektiven Bezug, löst sich das. Die Bedrückung
lag in diesem fünften Feld (Vergleiche hierzu die C5-Verreibung). Zwar
besteht der Druck auf den Kopf immer noch, aber er ist in den Bereich
des Hinterkopfs gewandert. Ich sehe diesen Kopfdruck als Ausdruck, dass mein
Denken in Richtung des neuen Blickfelds immer noch deutlich begrenzt ist. Das
wird sich aber im Laufe der Verreibung noch lösen.
Eigenes Wachstum hat einen starken Bezug zu den Mitmenschen. Es findet
eingebettet in die Menschheit statt. Zinn betont, dass dies ein
wechselseitiger Prozess von eigenem und gemeinsamem Wachstum ist. Der Mensch,
der selbst in einer fruchtbaren Entwicklung ist, unterstützt die Entwicklung
seiner Mitmenschen.
Die Bedrückung erscheint mir hier als Ergebnis des gleichen
wechselseitigen Prozesses, jedoch hier in Richtung einer gegenseitigen Beschränkung.
Wenn sich der Mensch eigene Entwicklung nicht erlaubt, wird sie auch den
Mitmenschen nicht zugestanden. Dadurch entsteht ein allgemeiner begrenzender
Druck, der die individuellen Widerstände verstärkt bzw. in ihrer Existenz hält.
6.
Phase (Die archetypische Kraft)
Der Blick geht im ersten
Schritt in die Mitte des Kreuzes, im zweiten Schritt an den Anfang des
Impulses, der in das Kreuz kommt, im dritten Schritt auf das Siegelbild von
Steiner.
In dem Siegelbild von Steiner sind die drei Schritte begrenzt
durch den äußeren Kreis dargestellt. In seiner Symbolik drücken sich die
Zinnkraft und ihr Verständnis aus.
Es ist das Blühen und
Gedeihen, das in die zweite Ebene des Gefühls schwingt, in den lebendigen Körper
(erste Ebene) und in das menschliche Denken (dritte Ebene). Die Mitte (vierte
Ebene) ist frei, ist nicht Teil des Zinnprozesses, sondern dieser schafft den
Raum für die höhere Seele.
Im Siegel sind drei geschwungene Kreise. Der mittlere ist
hier der Gefühlsebene (Gefühlsschwingung), der äußere der
Schwingung des lebendigen Körpers und der innere der Schwingung des
menschlichen Geistes zugeordnet. (Vergleiche 4. Phase der C1-Verreibung.)
Die sechste Phase fasst wesentliche Aspekte zusammen. Der gesamte
Zinnprozess findet in einem klar begrenzten und abgeschirmten Raum statt. Ich
verstehe das als den von Jupiter geschaffenen Freiraum für Wachstum und
Entwicklung innerhalb der Festlegung durch Saturn. In diesem Raum wird die
Entwicklung in drei Dimensionen gefördert. Zentral liegt hier der Gefühlsbereich.
In dieser Interpretation ist das die mittlere Linie im Siegelbild von Steiner.
Wie alle Linien ist sie durch jeweils sieben gegenläufige Schwingungen
gekennzeichnet. Das erinnert an die sieben Schöpfungstage und das Auf und Ab
im Bereich des Gefühls, wie in den Wellen des Meeres. Außen ist eine Linie
eingezeichnet, hier als Ausdruck des vitalen, körperlichen Lebens zu
verstehen, die weniger gleichmäßig schwingt und eher einen starreren,
strukturellen Charakter hat. Innen befindet sich eine sternartige Form, die
weite Räume verbindet und für mich hier den geistigen Entwicklungsraum
wiedergibt. Alle Linien sind ineinander integriert und bilden als Ganzes eine
blütenartige Erscheinung. Der mittlere Raum ist frei gehalten. Nach dieser
Interpretation ist das der Raum, der der höheren Seele im Zinnprozess für
ihre Entfaltung gegeben wird.
Nach der hier dargestellten Logik würde dann die Anordnung der drei
Schritte des Blicks ähnlich zu verstehen sein. Der Kreuzungspunkt (1.
Schritt) steht für das Leben in der Mitte der aktuellen Situation (im Gefühlsbereich).
Hier wird es für uns Menschen schwerpunktmäßig erfahren. Der in das Kreuz
von oben hineinkommende Impuls steht für unsere Herkunft bzw. unseren
Ursprung bei der Inkarnation im vitalen Leib (2. Schritt)
und das Bild von Steiner für dahinter liegende geistige Bezüge (3.
Schritt) des Zinnprozesses.
Der Blick auf den Kreuzpunkt
ist für mich unbelastet. (Das ermöglicht der Zinnprozess.) Auf dem
mittleren Tisch steht eine Vase mit blühenden Tulpen. (Bezug der
Zinnkraft zur blühenden Schöpfung und möglicherweise ein besonderer
Bezug zur Tulpe. In welcher Art von Beziehung zum Mitmenschen schenken wir
Tulpen?)
Die Begrenzung des Siegelbildes von Steiner ist fest
und klar und bildet einen gegebenen, von der Zinnkraft nie sprengbaren, Rahmen
(Blei).
Trockener Mund,Druck auf den
Kopf,Druck im Nacken (hartnäckig),Druck im Kieferbereich (verbissen).
Leicht irritiert, wem oder was
ich mich zuwenden soll.
Offen für neue Situationen, die ich zuvor als schwierig angesehen habe.
Entspannt, gelöst, zufrieden.
Zusammenfassung C1
Die Zinnkraft ermöglicht
eine Neuausrichtung unseres Lebens. Das, was bisher außerhalb unserer
bewussten Wahrnehmung lag, das versteckt im Schatten Gelegene kann nun offen
betrachtet werden. Diese Möglichkeit berührt den Sinn des Lebens. Wir
Menschen folgen durch unser Wachstum, unsere Entwicklung und Entfaltung einem
Schöpfungssinn.
Widerstände und Ängste begrenzen uns in unseren
Entwicklungsmöglichkeiten. Wir schrecken davor zurück, das wahrzunehmen, was
uns in unserem Gefühlsleben und unserer geistigen Einstellung verändern könnte.
Doch gerade in dieser Veränderung liegt unser Entwicklungspotenzial. Zinn ermöglicht
den Menschen einen viel leichteren und offeneren Zugang zu den bisher im
Schatten stehenden Lebensbereichen.
Die entscheidende Schwierigkeit der Menschen, Wachstum
und Entwicklung zu erlangen, liegt in ihren engen geistigen Einstellungen. Der
Welt wird mit der Haltung gegenüber getreten, dass die eigene Weltsicht
letztlich die richtige ist. Dass die eigene Weltsicht nur ein kleiner
Ausschnitt und durch die eigene Unvollkommenheit, Ängste, Begrenztheit
entscheidend geprägt ist, soll dabei nicht wahrgenommen werden.
Die Zinnkraft ist in der Lage, unsere geistige Sicht
zu erweitern, indem sie uns dazu bringt, das im Leben wahrzunehmen, was über
die „alte“ geistige Sicht hinausgeht, ohne dass wir sofort wieder zurückschrecken.
Sie nimmt die Schwere und Last bei der Konfrontation mit dem Leben. Zinn
schafft so den Raum für die Entfaltung unserer Seele im irdischen Dasein.
Die Entwicklung des einzelnen Menschen ist in die
Entwicklung der Menschheit integriert. Die Zinnkraft erlaubt, nicht nur dem
Individuum, sich zu entfalten, sondern setzt darüber hinaus die Bedingungen für
eine gegenseitige Unterstützung und Förderung der Menschen. Was mir möglich
ist, soll auch anderen möglich sein. Das begegnet der umgekehrten Tendenz,
das, was ich mir verbiete und was ich nicht erreichen kann, auch meinen
Mitmenschen nicht zu erlauben.
Wir Menschen befinden uns unter dem Einfluss der
Zinnkraft in einem allgemeinen Entwicklungsprozess, der ganz zentral im Gefühl
neue Möglichkeiten eröffnet. Dies ist eingebettet in ein Wachstum des
vitalen Körperdaseins und eine Erweiterung des geistigen Vermögens. Diese
drei Dimensionen schaffen so den Raum für die Entfaltung der höheren Seele.
Phänomene
aus der C1-Gruppenverreibung
Die Teilnehmer der C1-Verreibung haben anschließend
an die C1-Verreibung ihre Erfahrungen und Erlebnisse geschildert. Ich gebe
hier Ausschnitte aus einzelnen Beiträgen als Beispiele wieder, von denen ich
meine, dass sie hilfreich sind, das hier Dargestellte durch andere
Perspektiven mit Leben zu füllen und möglicherweise auch zu erweitern.
·
Empfindung von leicht und beschwingt
Bild: Als Trampolinspringer im Zirkus Saltos schlagen. Es geht weit nach oben
und ist ganz beweglich. Teilweise geht es auch zu schnell, und die Zeit für
eine Verbindung mit der Erde fehlt.
Die Zinnkraft nimmt Last und Schwere vom Leben. Die Lebenssituation ist auf
einmal so, als ob ein Trampolin trotz (bzw. wegen) der Erdenschwere weite, große
Bewegungen ermöglichen würde. Diese Leichtigkeit wird aber auch als zu
schnell hergestellt empfunden. Die Zinnkraft ist hier offensichtlich (noch)
nicht harmonisch in das Leben integriert. Die tiefe Verbindung mit den
erdgebundenen Lebensprozessen scheint noch zu fehlen.
·
Verschiedene Perspektivwechsel: Blick auf eine Kompanie
Zinnsoldaten und Blick aus der Perspektive der Zinnsoldaten. Wirklichkeit
(Schein, Sein) ergibt sich je nach der Perspektive.
Szenen aus dem Film
„Tiger and Dragon“: Verschiedene Wirklichkeiten ergeben sich je nach der
Perspektive. Es gibt zwei Realitäten. Aus dem Wechsel der Perspektiven
ist es möglich, in verschiedenen Welten zu sein.
Zwei Perspektiven, fern und nah zu sein.Zinnsoldaten in einer anderen
Wirklichkeit, sie werden dann zu Gewehrkugeln eingeschmolzen ( Spiel ↔
Ernst).
Irritation, in zwei Welten zu sein.
Hier wird das Thema des Perspektivwechsels, der unterschiedlich möglichen
Sichtweisen und Blickwinkel auf das Lebensgeschehen angesprochen. Die
Zinnkraft ermöglicht eine Erweiterung der eigenen Perspektive, eine
Neuausrichtung des Blickwinkels und eine Erweiterung des eigenen Horizonts.
Der Beitrag beschäftigt
sich mit der Welt das Spiels. Das Spiel ist ein besonders geeignetes Beispiel,
den Ausdruck der Zinnkraft zu verdeutlichen. Im Spiel wird ausdrücklich ein
Perspektivwechsel – wie hier auch herausgestellt wird – vorgenommen.
Dadurch erweitert sich die emotionale und geistige Einstellung zum Leben. Das
Leben kann, wie aus dem Erleben eines anderen Menschen erfahren, bzw.
Lebenssituationen können außerhalb der aktuellen Situation durchlebt werden.
Gerade für Kinder heißt
Spielen, ihr Potenzial zu erfahren. Kleine Kinder begeben sich ganz in die
Spielsituation und drücken diese besondere Lebenserfahrung in einem
bestimmten Entwicklungsstadium (4 – 6 Jahre) explizit durch die Nutzung des
Konjunktivs aus. „Ich würde jetzt in das Haus gehen und etwas zu essen
machen, und du würdest dann kommen und dich an den Tisch setzen.“ „Nein,
ich würde erst noch das Fahrrad abholen und dann erst würde ich kommen.“
Solche Dialoge im Spiel werden mit großer innerer Beteiligung stundenlang geführt.
So verstehen Kinder die Welt um sich, das Handeln der Mitmenschen und ihre
eigenen Entwicklungsmöglichkeiten.
·
Zwei Realitäten:
Bild: Lange Mauer. Ich befinde mich auf der einen Seite der Mauer und klettere
auf diese. Im Bild erfolgt eine Einladung, auf die andere Seite zu gehen. Ich
folge dieser Einladung nicht.
Hier wird noch einmal
deutlich die Möglichkeit einer Erweiterung der eigenen Perspektive
angesprochen. Dabei zeigt der Beitrag durch
das Bild von der Mauer klar, dass ein Perspektivwechsel die Überwindung von
Widerständen erfordert. Das ist durch die Zinnkraft auch grundsätzlich möglich.
Der Mensch kann jedoch selbst entscheiden (Einladung), ob er seine innere
Mauer überwinden will oder auf der bekannten Seite mit seiner Begrenzung
bleibt. Eine sehr anschauliche Verdeutlichung des Ausdrucks der Zinnkraft.
·
Leichte Kopfschmerzen (rechts), Schwindel, Übelkeit, gedreht
und gewunden, ein vorhandener Bezugspunkt bessert.
Diese Symptome zeigen
einen Orientierungsverlust angesichts verschiedener möglicher Perspektiven.
Zinn eröffnet die Möglichkeit zu einer neuen Ausrichtung des Blicks, die
Orientierung in dieser neuen Welt muss dann aber erst gewonnen werden.
Deshalb bessern sich die Beschwerden, wenn ein Bezugspunkt gefunden ist. In
dieser Form können Beschwerden im Zinnprozess auftauchen.
·
Große Müdigkeit, unendlich müde. Was geht mich die Umwelt an?
Es geht mich alles nichts an. Unbeteiligt, indifferent.
Hier wird die Phase des
Zurückschreckens vor neuen Lebensmöglichkeiten beschrieben. Eine Flucht in
die Müdigkeit schafft Distanz zu einer Konfrontation mit dem Neuen.
Indifferenz und fehlende Beteiligung halten das Leben mit seinen möglichen
neuen Perspektiven fern.
·
Ich könnte – ich muss gar nicht.
Ein bezeichnender Ausdruck der Zinnkraft. Es geht um Möglichkeiten, nicht
um feste Gesetze oder Zwänge, das wird hier ganz deutlich betont.
· Körperliche Symptome: Trockene Schleimhäute, Stirnkopfschmerz (wie eine Kappe), Knirschen im Kiefer, Knirschen und Knacken, Kälte, Müdigkeit.
Schwer, Grummeln im Darm,
kein Raum in der Brust.
Symptome, die für
Begrenzung, Einengung und schwierige Öffnung stehen.
·
Im Umgang mit Menschen frei sein – ohne Schranken. Anwesend,
Teilnahme.
Hier wird erlebt, wie die Zinnkraft Widerstände, Begrenzungen löst. Was
zuvor unüberwindbar war, zeigt sich nun als lebbar.
·
Teil eines großen Ganzen, Teil der Umgebung sein.
Staunen über die Vielfalt der anderen und auch in einem selbst.
Unbegrenzte Potenziale, alles offen.
Einverstanden sein, alles zu leben und zu entwickeln.
Zeit und Freiraum lassen,
Entfaltung, Erweiterung, Toleranz, Großzügigkeit.
Wie stehe ich zum Leben?
Zinn stellt den Zusammenhang Mensch – Umgebung her.
Geht mich das etwas an?
Zinn öffnet den Menschen für die Möglichkeiten der Welt. Diese Möglichkeiten
haben immer auch mit der Umgebung und den anderen Menschen zu tun. Die aktive
Teilnahme am Leben bessert alle Zinnpathologien. Das bedeutet auch Toleranz,
Großzügigkeit, sich als Teil eines Ganzen zu fühlen und mit dem Leben
einverstanden zu sein.
·
Potenziell: Große Entfaltungsmöglichkeiten
Reale Situation: Entspricht nicht dem Potenzial
Lösung: Man muss ↔ es gibt unendlich viele Möglichkeiten
Noch einmal eine gute
Zusammenfassung des Ausdrucks der Zinnkraft. Sie will das Potenzial zur
Entfaltung bringen. Dem stehen im subjektivem Erleben reale Tatsachen
entgegen. Wenn man sich unter dem Einfluss der Zinnkraft das Leben anschaut,
entdeckt man aber viele Möglichkeiten.
·
Eine anschauliche Schilderung der Auseinandersetzung mit dem
„Widerstand“ des Zinnstückchens gegen eine Verreibung. Das Thema
Widerstand gegen eine Veränderung wurde hier eindrücklich geschildert und
auch eine Lösung angedeutet, indem sich der Mensch auch ganz intensiv mit dem
Widerstand beschäftigt.
Indikationen C1
Der Mensch leidet an vielfältigen Symptomen, die eine
Begrenzung und Einschränkung seines Potenzials ausdrücken. Körperlich können
das z.B. drückende Kopfschmerzen oder fehlender Raum in der Brust sein.
Zugleich versucht er einer Konfrontation mit seinem
Potenzial durch Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, Indifferenz und Gleichgültigkeit
auszuweichen.
Orientierungslosigkeit, Schwindel und Übelkeit wären
typische Symptome, wenn ein Wandlungs- und Entwicklungsprozess bereits
begonnen hat, aber noch nicht verstanden und akzeptiert werden kann. Begleitet
wird dieser Prozess von dem Wahrnehmen möglicher Perspektivwechsel und
verschiedener Realitäten.
Von der Lebenssituation her ist ein Rückzug aus dem
Leben und von den Mitmenschen, fehlende Teilnahme an dem, was um ihn herum
passiert, ein gutes Erkennungszeichen für den sinnvollen Einsatz von homöopathisch
potenziertem Zinn.
Die heilende Wirkung der Zinnkraft zeigt sich dann in
der Anregung einer aktiven Teilnahme am Leben, im Vertrauen in die eigene
Entwicklung, in Großzügigkeit sich selbst und den Mitmenschen gegenüber. So
wird im Menschen eine Entwicklung angestoßen, die zu einer Neuausrichtung und
Entfaltung des Potenzials des Menschen führt.
Körperlich kann die Zinnkraft sicher auch einer
Entwicklung und Entfaltung dienen, indem sie den stofflichen
Integrationsprozess im Menschen fördert. Hier kann die materielle
Auseinandersetzung mit der Welt und die Nutzung der Möglichkeiten auf dieser
Ebene mit Hilfe der Zinnkraft angeregt werden. Dem gegenüber wären mögliche
Pathologien in Allergien und Unverträglichkeiten zu sehen. Hier ist der Körper
nicht zu einer Integration und Nutzung der materiellen Umwelt in der Lage (körperlicher
Widerstand).