Ausschnitt aus dem Skript zu Plumbum

 

C2-Verreibung (Die Gefühlswelt)
Vor der Verreibung 

Pole, Menschen, Männer – Frauen
Verständnis 

1. Phase (Das Thema) 

Kommunikationslosigkeit: Die Schwierigkeit zu kommunizieren.
Wie dann?
Wodurch Verständnis?
Es findet keine Kommunikation statt.
Gefühl von Unverständnis. 

Das Blei hat uns umschlossen und gebunden. Es hält uns in seiner Schwere, so dass eine Kommunikation nach außen zurückgehalten und geschluckt wird. Doch wie soll ein Verständnis zwischen uns Menschen sein, wenn keine Kommunikation stattfindet? So kann uns das Blei das Gefühl, von der Umwelt abgeschnitten zu sein, geben. Ein Hinweis auf eine Bleipathologie. 

Ganz aus dem jeweiligen Individuum heraus, aus seiner Schwerkraft. Aus der jeweiligen Realität. Wo ist die Verbindung? 

Das Blei hat uns in der Schwerkraft an uns, an unsere Realität gebunden. Wir Menschen stehen vor der großen Frage, wie unter diesen Bedingungen eine Verbindung nach außen möglich ist. 

Die Kommunikation ist auf einer anderen Ebene! Es gibt sie. Ihr fühlt sie z.B. zwischen euch, ohne die Worte.  

Es sind die tiefen Schwingungen. Die Schwingungen eurer Organe. Die tiefen Schwingungen kommen durch diese Schwere.   

Frage: Werden sie vom Blei nicht absorbiert? 

Es gibt also eine Kommunikation im Blei. Aus der Bleizeit (frühe Entwicklungszeit des Menschen). Tiefe Schwingungen überwinden große Entfernungen. 

Das Blei führt mich aus der Pathologie, in die mich die erste Begegnung emotionell gebracht hat (bleierne Zeit). Die Kommunikation ist nicht dort, wo ich sie gesucht habe, sondern auf einer anderen Ebene. Es ist nicht die Welt der Worte. Es sind die tiefen Schwingungen, wie sie direkt unseren Organen entstammen. Schwingungen, die uns nicht bewusst sind, Schwingungen, die Träger der Kommunikation in der Bleizeit, einer frühen Entwicklungszeit des Menschen waren, in der die Kommunikation noch nicht von der heutigen „Kurzwelligkeit“ gekennzeichnet war. Solche tiefen Schwingungen verbinden über große Entfernungen. Es geht hier also wieder um den großen Zyklus, lange, weite Zeiten und Räume. Unser heutiges Bewusstsein hat dafür wenig Achtsamkeit.

2. Phase (Die Gefühlswelt) 

Ich spüre die Kommunikation/Verbindung mit den anderen Menschen deutlich. Obwohl sie und ich relativ bewegungslos sind. Tiefe, langsame Schwingungen, die weit reichen. Unaufgeregte, verständige Schwingungen, in denen wir uns bewegen.  

In diesen tiefen Schwingungen schwingt großes Verständnis, tiefes Verständnis unterhalb der Ebene der bewussten Sinne. 

Ein Beispiel: Der Elefant ist grau, schwer, relativ unbeweglich, hat ein lange speicherndes Gedächtnis. Er kommuniziert über weite Entfernungen mit Hilfe ganz tiefer Schwingungen unterhalb des menschlichen Hörvermögens. 

Die tiefe Schwingung strahlt in die Welt. Hindernisse werden umflossen. Ich empfinde tiefes Verständnis, Gleichklang, Einklang, Solidarität

Das Blei führt mich weiter. Ich nehme die tiefen Schwingungen zwischen uns Menschen bewusst wahr. Das führt mich auf eine Ebene tiefen Verständnisses mit den Menschen. Gleichklang, Einklang, Solidarität sind auf dieser Ebene zu spüren. 

Hier täuscht die Wahrnehmung über die bewussten Sinne (da sie die tiefen Schwingungen nicht bemerken, die jedoch großen Einfluss haben). Die bewussten Sinne können das Gegenteil sagen (bezogen auf die tiefen Schwingungen). Was bleibt ist dieses tiefe Einverständnis.  

Die bewussten Sinne können sich gegen diese scheinbare Vereinnahmung wehren.  Dann folgt Streit, Auseinandersetzung aus dem Gefühl heraus: Du willst mich vereinnahmen. Das ist dann ein Grundgefühl in dieser gleichen tiefen Schwingung. Dagegen wehrt sich das Kurzlebige. So wie es sich allgemein gegen das Blei wehren kann. Ich will nicht, es ist mir auferlegt. Vielfältige Gefühle des Wehrens.  

Aus dem unbewussten Wahrnehmen der tiefen Schwingungen kommt der Impuls, sich wehren zu müssen. Dagegen stellen, ich muss mich behaupten – Rangkämpfe (Saturn – Jupiter). 

Umgekehrt:
Die tiefe Übereinstimmung, gerade auch Mann – Frau: Sympathie, ich verstehe dich als Grundübereinstimmung. 

So gibt uns das Blei Grundstimmungen! 

Es ist schön, diese tiefe Schwingung zu spüren und in Übereinstimmung, Einverständnis mitzuschwingen. Auch Übereinstimmung mit der Erde, ihrer Schwingung. Je mehr Masse desto tiefer die Schwingung! 

Für mich ist diese Führung, wie ich sie durch das Blei empfinde, von einem großen, tiefen Gefühl des Aufgehobenseins. Blei trägt eine Grundstimmung in das Leben, die einen viel weiteren Horizont hat als unser Alltag. Diese Grundstimmung trägt und versöhnt. Gegensätze des täglichen Lebens, Auseinandersetzungen von gestern, heute und morgen haben hier keine Bedeutung.  

Deutlich auch die Hinweise zur Bleipathologie. Das tiefe Getragensein durch die Verbindung mit den Mitmenschen, der Erde, dem Kosmos, unterhalb der bewussten Wahrnehmung unserer Sinne kann von uns ignoriert oder sogar bekämpft werden. 

Der Kampf zwischen Zeus und Kronos wird hier als Beispiel genannt. Ein Titanenkampf um die Weltherrschaft wird entfesselt, dessen Tosen bis in die Tiefen des Tartaros (Unbewusstes?) widerhallt.   

Die bewussten Sinne kämpfen um ihre Herrschaft, um ihren Anspruch auf Ausschließlichkeit. Dieses Bewusstsein empfindet die langfristige, bindende Grundstimmung als „Vereinnahmung“ und Belastung. Die Freiheit, sich in einem kurzlebigen Rhythmus zu entwickeln, in der Welt der bewussten Sinne zu leben, wird durch die langen, tiefen Schwingungen begrenzt. Dagegen wehrt sich die Welt der bewussten Sinne. Die Grundstimmung des Bleis wird als von außen auferlegt empfunden. 

Bleipathologie:

·        Vielfältige Gefühle des Wehrens gegen das, was einem vom Leben auferlegt wird.

·        Kommunikationsunfähigkeit. Abgeschnittensein von der Verbindung zur Umwelt. Ich kann mich nicht ausdrücken, ich finde keinen Zugang zu anderen Menschen und sie nicht zu mir.

·        Der Mensch fühlt sich nicht getragen im Leben. Er nimmt die tiefen Schwingungen nicht wahr. Was bleibt, ist Unverständnis, fehlende Übereinstimmung und Einklang, fehlendes Gefühl der Sympathie. Das klare Empfinden von Gegensätzen, z.B. zwischen Mann und Frau. Eine Verständigung scheint unmöglich.

3. Phase
(Das geistige Verständnis)
 

Deutlich das Gefühl: Tiefe Übereinstimmung als Grundstimmung und gleichzeitig Dissonanz im kurzwelligen Bereich, z.B. der Sprache. 

Ich erlebe noch einmal deutlich den Gegensatz zwischen der langwelligen, tiefen, reichen Welt des Bleis und dem kurzwelligen Bereich unserer täglichen Kommunikation.  

In diesen tiefen Schwingungen sind wir Menschen eins als irdische Wesen in massetragenden Körpern. Die Körper schwingen, die Gestirne schwingen langsam, gleichzeitig weitreichend trotz der Hindernisse. Das ist der Unterschied. Diese ganz langwelligen Schwingungen werden durch Hindernisse (andere Körper) nicht aufgehalten. Sie umfließen diese. 

Das ist das Gefühl dabei: umflossen werden von den langen Wellen. 

Bild von Rudolf Steiner „Saturn“: 

Innen im Kern kurzwellige Ausbreitung, dann wird es immer langwelliger, bis es nur noch ein Kreis ist, der uns umschließt.

 

Das macht das Blei, es filtert die kurzwelligen Schwingungen. Uns erreichen nur die langwelligen. So erhalten wir auch Verständnis für den Bleiprozess. 

 

Ein Beispiel:

Ein Hammer schlägt gegen eine Bleiglocke. Alle kurzwelligen Schwingungen werden vollkommen absorbiert. Es gibt aber ein ganz langsames, langwelliges Schwingen! 

Ich fühle allgemein: Große Sympathie, großes Verständnis für die Mitmenschen. Speziell zu Menschen, mit denen ich auf der kurzwelligen Ebene in Streit, Widerspruch bin. Bei ihnen habe ich mich oft gefragt, woher (trotzdem) dieses Grundgefühl von Sympathie kommt. Wir stecken beide in dieser irdischen Schwere – beide ganz tief drin. Wir versuchen das Beste daraus zu machen. Beide haben wir unsere Schwierigkeiten, Probleme, Feindseligkeiten, in dem kurzwelligen Bereich. Trotzdem gibt es diese Grundübereinstimmung. Große Sympathie – eigentlich unvorstellbar, aber doch da. Blei macht dieses Grundgefühl ganz bewusst. 

Die dritte Phase der C2-Verreibung verhilft zu größerem geistigen Verständnis. In diesem großen Zyklus des Bleis, in seiner Langwelligkeit und Tiefe kommen wir Menschen in Kontakt mit unserem gemeinsamen, uns verbindenden Ursprung. Hier sind wir eins, sagt das Blei. Alle massetragenden Körper sind über die tiefe Schwingungen verbunden.  

In zwei Bildern wird diese Aussage veranschaulicht. Das Planetensiegel von Rudolf Steiner zeigt, wie das kurzwellige Schwingen im Kern in eine langwellige Bewegung übergeht. Das Beispiel der Bleiglocke verdeutlicht diese Aussage noch einmal. Wie ein kleiner Hammer schlägt unsere Seele mit ihren Schwingungen an die schwere Bleiglocke der Masse des sie umgebenden Körpers. Was bleibt, ist eine ganz tiefe, langwellige Schwingung. So ergeht es allen Seelen. So kommen der Gleichklang und der Einklang in die irdische Welt.

4. Phase (Das Wesen)

Wenn alle Seelenstrahlung von der irdischen Masse absorbiert wird, dann besteht immer noch diese Grundstimmung. 

Es ist ein ambivalentes Gefühl, bewusst auf allen Schwingungsebenen zu fühlen. Masse spürt Masse! 

Bezug zum Bild von R. Steiner: Es hat vier Ebenen. 

Die Strahlungen von der Seele werden immer mehr (von der irdischen Masse des Menschen) absorbiert. Nur die ganz langen Wellen existieren weiter bzw. die kurzwelligen Schwingungen werden in langwellige transformiert (vergleiche dritten Schritt des Bleiprozesses) und erreichen die Umgebung. So erscheint es mir, als ob unsere Seele in ihrer irdischen Inkarnation, gebunden an die Schwere und Masse, nur über die langen Wellen, die tiefen Töne wahrzunehmen ist. Die kurzen Wellen, die vom Menschen ausgehen, sind irdischen Ursprungs. Die tiefen Töne, die uns hier auf der Erde verbinden, können einer viel grundlegenderen Dimension entstammen. 

Die Seele kann das sehr direkt wahrnehmen. 

Es bleibt eine gewisse Unsicherheit bei dem Gefühl, was es ausdrückt, außen umflossen zu werden, eingebunden zu sein. 

Die vierte Phase stellt den Bezug zur Seele her. Die Verreibung sagt, dass die Seele die transformierten tiefen Schwingungen als Ausdruck der Seelenschwingung sehr direkt wahrnehmen kann. Die tiefen Schwingungen sind Seelenwirklichkeit. Heilung durch die Arzneikraft des Bleis wird somit auf diesen tiefen Schwingungen basieren.

5. Phase
(Das Kollektiv)

Ich fühle Sympathie und Zuneigung für viele Lebewesen, Tiere, Pflanzen, besonders auch für die großen Elefanten, Nilpferde, Bäume, auch für die Berge und Landschaften, für die Erde und Gestirne, den Mond, die Sonne. Ich fühle das auf dieser Schwingungsebene.  

Lässt sich diese Schwingung auch anders als als Sympathie fühlen?

Belästigung, Verunsicherung, hinderlich, es (der Ausdruck der langwelligen Schwingungen) hängt an einem, obwohl man es nicht will – auch das ist möglich! 

Das ganze All ist von diesen tiefen Schwingungen durchdrungen (Hintergrundrauschen?). Dein Zentrum dafür ist wieder der Bauchbereich. Aus dem Bauch heraus. Der Bauch als Körperschwerpunkt.  

Noch einmal zum Bild von R. Steiner:
Der Mensch/die Seele ist im Zentrum. Durch die Masse erfolgt eine Transformation von kurz- zu langwellig und auch umgekehrt. So schwingt die Masse aus dem Impuls der Seelenschwingung. Die Verbindung ist somit eine auf die Masse heruntertransformierte Seelenschwingung, die das ganze All durchströmt und alle Hindernisse umgeht. Sie ist in euch Menschen, zwischen euch Menschen, zwischen allen Massen – seid hierfür aufmerksam. Erst ganz am Rand endet diese Schwingung. 

Die fünfte Phase bringt die gemachten Aussagen auf eine allgemeine Menschheitsebene. Jeder Mensch ist in seinen Körper eingebunden. Die Seelenschwingung muss transformiert durch die Masse ihren Weg finden. Das bedeutet es, in Zeit, Raum und Karma zu sein.

Die homöopathische Arzneikraft des Bleis kann helfen, den Prozess der Transformation zu vollenden und dem Menschen die Annahme der materiellen Existenz zu erleichtern. 

6. Phase
(Die archetypische Kraft) 

Das Grundgefühl, das mitschwingt, umfließt alles – Gleichklang. 

Reaktion auf das Grundgefühl:

Abwehr – Annahme 

Ursache des Grundgefühls:
In Masse transformierte Seelenschwingung. So lässt sie sich körperlich spüren. Alle Körper haben teil! 

Wenn das Grundgefühl angenommen wird:
Sympathie, Verständnis, Ambivalenz zu anderen kurzwelligen Schwingungen, zu kurzwelliger Kommunikation. Diese hat andere Quellen, meist nicht diese tiefen. Ganz darin aufgehoben. Analogie zu Wasserwellen, aber viel länger, grundsätzlicher! Je mehr wir in unserer Masse ruhen, desto besser ist sie wahrnehmbar! 

Zusammenfassung: Ursache, mögliche Reaktionen, Bedeutung der Annahme des Grundgefühls.

 

Zusammenfassung C2 

Das Blei hat mich in der C2-Verreibung durch einen tiefen Prozess geführt, von der Bleipathologie der Kommunikationsunfähigkeit zum Erleben (Fühlen) des tiefen Verständnisses, das in den langwelligen Schwingungen liegt, und zur Erkenntnis der Herkunft und Bedeutung dieser tiefen Bleischwingung. Die Seele wird im irdischen Dasein von diesen tiefen Schwingungen getragen, und die Menschheit ist im materiellen Sein hierin eingebettet.  

Indikationen für Blei ergeben sich im Bereich der C2 aus der gefühlsmäßigen Abwehr oder Isolation gegenüber dem Bleiprozess, der uns Menschen an die Materie bindet. 

Indikationen Plumbum C404 

·        Der Mensch hat vielfältige Gefühle des Wehrens gegen das, was ihm das Leben auferlegt. Er hat das Gefühl, vereinnahmt zu werden, und wehrt sich dagegen. 

·        Der Mensch fühlt sich von der Welt abgeschnitten. Er ist kommunikationsunfähig. Er kann sich nicht ausdrücken und findet keinen Zugang zu anderen Menschen. 

·        Dem Menschen fehlt Übereinstimmung und Einklang mit dem Leben. Es herrscht allgemeines Unverständnis und ein Mangel an Sympathie. Gegensätze erscheinen unüberwindbar.

·        Dem Menschen fehlt das Gefühl, vom Leben getragen zu werden. Alles ist mühsam und schwer.

Symptome aus der C2-Gruppenverreibung 

Die Seminarteilnehmer haben anschließend an die C2-Verreibung ihre Erfahrungen und Erlebnisse geschildert. Ich möchte Ausschnitte aus einigen der Beiträge als Anregung nutzen, den Ausdruck der Bleikraft in der Dimension der C2 noch näher zu verdeutlichen. 

·        Ohne Schutzmantel.

Hier wird auf einen Zustand hingewiesen, wie sich ein Mensch ohne offene und lebendige Beziehung zur Bleikraft fühlen kann. Er ist der Welt schutzlos ausgeliefert. Zugleich zeigt der Beitrag deutlich, was das Blei sein kann: ein Schutzmantel. 

·        Ich will nicht mehr, ich will nicht mehr daran denken. Ich bin wütend über das Fixiertsein. Wut, Widerstand, Wut auf das Unabänderliche.

Deutliche Bleipathologie. Auf das Bindende der Bleikraft, in den Seiten davor insbesondere als Grundstimmung bezeichnet, wird mit Wut und Widerstand reagiert. So wird in dem Beitrag deutlich, wie belastend das Blei emotional empfunden werden kann. 

·        Die Last im Leben ermöglicht es, Spuren zu hinterlassen.

Eine Erweiterung des Bleiverständnisses wieder aus einer anderen Sicht. Dadurch, dass uns das Blei an das Leben bindet, wird es zur Last und gleichzeitig auch zur Realität. Das gilt dann auch für und die Seele. 

·        Zorn, Frust, Kampf, Gewalt, Widerstände

Vergleiche zweiter Beitrag, der hier noch einmal unterstrichen wird. 

·        Große Anziehungskraft (Saturn)

Ein anschauliches Bild für die Bleikraft aus einem anderen Blickwinkel. Der Planet Saturn hat eine große Anziehungskraft – gibt der Materie eine große Schwere (Last). 

·        Unerbittlich an das gefesselt, was man nicht haben will. Wütend auf Kräfte, die mich unaufhaltbar infiltrieren.

Lösung: Sich in das Unabwendbare fallen lassen.

Noch einmal wird die abwehrende emotionale Reaktion auf die Bleikraft betont. Dem folgt dann aber noch eine Lösung: Fallen lassen. In dieser Formulierung ist die Schwere und ihre Annahme enthalten. 

·        Die Situation halten/aushalten.

Lösung: Akzeptanz dessen, was ist.

Ähnliche Aussage wie der vorhergehende Beitrag. Allerdings wird hier nur die Lösung aus einem variierten Blickwinkel beschrieben. 

·        Die Situation wahrnehmen. Die Wahrheit anerkennen. Die Konsequenzen daraus ziehen.

Eine weitere Ergänzung. Die Wahrheit anerkennen. Der Bleiprozess zeigt uns die Wahrheit, indem er uns an die Materie bindet. Also, wenn wir uns damit versöhnen wollen, dann müssen wir die Realität, wie sie ist, wahrnehmen, anerkennen und daraus die Konsequenzen ziehen.

·        Verdrängte, beunruhigende, tiefere Wahrheiten. Das darf nicht sein.

Das Gegenstück zum vorhergehenden Beitrag. Die Pathologie, wenn wir die Wahrheit verdrängen, wenn sie nicht sein darf, wird hier veranschaulicht. 

·        Ich blei-be. Tiefe Auslotung.

Ausdrücklich wird auf den Zusammenhang zwischen dem Blei und der Nutzung des Wortes bleiben verwiesen. An der Art, wie dieses Wort von Menschen gebraucht wird, lassen sich möglicherweise hinweise auf eine Bleipathologie erschließen.

·        Indiz für Bleipathologie: Fahrig, zapplig (nicht in sich selbst ruhen).

Noch eine Verdeutlichung für Bleipathologie. Das Blei ist ruhig, gelassen, langfristig. Fehlt das, dann fehlt möglicherweise auch eine Harmonie des Menschen mit der Bleikraft. 

Diese Symptome der Bleiverreibung machen das emotionale Erleben in der Auseinandersetzung (Pathologie, Lösung) mit der Bleikraft noch einmal sehr deutlich.