Ausschnitt aus dem Skript zu Aurum:

Indikationen Aurum 

Aurum-Symptome aus der  C1-Verreibung 

Allgemeine Symptome:

-         Sich vergessen und verloren fühlen.

-         Leere, etwas fehlt.

-         Trauer.

-         Suche und Begehren nach sich selbst und dem Heil.

-         Nicht spüren, dass es eine Verbindung zum Heil, zum „Heiligen“, Ganzen, Unzerstörbaren im Leben gibt.

-         Das Leben, wie es für den Menschen ist, wird von ihm als „falsch“ angesehen. Das Leben und die anderen Menschen geben ihm in seinem Empfinden und seiner Vorstellung nicht den richtigen Platz, sondern verkennen seine „Einzigartigkeit“.

-         Die Suche nach dem Absoluten, das er nicht findet, treibt den Menschen in Depression und Wahnsinn. Lebensüberdruss, Verzweiflung. 

Symptome aus der Gefühlswelt:

-         Im emotionalen Bereich werden vollkommenes Glück und absolute Erfüllung gesucht. Dabei geht die Erwartung dahin, dass es Glück und Erfüllung vollkommen und absolut im Gefühl zu erleben gibt. Andere bzw. entgegengesetzte Gefühle sollen nicht existieren. Die Suche danach erhält einen gewissen „Suchtcharakter“, da das Nichterreichen zu einer verstärkten Ausrichtung auf die Suche nach Glück und Erfüllung führt. Die Realität des Lebens wird ignoriert.


Symptome im Bereich geistiger Vorstellungen:

-         In den geistigen Vorstellungen nach Ganzheit, Freiheit, Vollkommenheit suchen, d.h. es werden absolute, unangreifbare Ideen formuliert. Auch hier erhält die Suche danach einen „Suchtcharakter“, und das Nichterreichen führt zu einer verstärkten Ausrichtung auf die Suche. Die Folge sind: Fanatismus, absolute religiöse Vorstellungen. 

Besonderes Symptom:

-         Der häufige Gebrauch des Wortes „doch“. In der Sprache des Menschen drückt sich durch den Gebrauch des Wortes „doch“, das Goldthema aus. Hinter der bekannten Realität gibt es doch noch etwas anderes. Inwieweit dann eine Goldpathologie vorliegt, muss im Zusammenhang mit den anderen Symptomen beantwortet werden.  

Goldgesundheit:

-         Der Mensch hat sich selbst gefunden. Er ist mit sich in Frieden.

Aurum-Symptome aus der  C2-Verreibung 

Allgemeines Thema:

-         In den Gefühlen werden das Absolute und die Vollkommenheit gesucht. Die Suche führt zu einem „Misserfolg“, der eine Leere und einen Mangel hinterlässt. 

Pathologie:

-         Traurigkeit, weil ein Gefühl der festen Verankerung in der Schöpfung, in Gott fehlt.

-         Empfinden (körperlich) der Schwere. Zum Beispiel Schwere der Arme.

-         Gefühl der Schwere. Schwere Gefühle von Traurigkeit und Depression.

-         Erdenschwere, die Schwere des Lebens.

-         Sprachlosigkeit.

-         Gefühl, dass die Vaterliebe im Leben fehlt.

-         Gefühl, dass die Liebe Gottes im Leben fehlt.

-         Gefühl von Mangel und daraus folgend Neid und Streit.

-         Illusionäre und irrtümliche Gefühle zum Beispiel: keine Schwere und Erdgebundenheit zu fühlen. Illusionäre Gefühle von Ungebundenheit an die Materie und Glück aus der Ungebundenheit. Gefühle, als habe der Mensch die Erdgebundenheit überwunden. Rausch, Goldrausch.

-         Illusionäre Gefühle von Vollkommenheit und Ganzheit.

-         Macht, Rausch, Machtrausch, Goldrausch. 

Goldgesundheit:

-         Im Frieden mit dem tatsächlichen Leben sein, so wie es ist. Nicht versuchen, etwas zu verändern, bzw. nicht meinen, dass es etwas zu verändern gäbe. Goldgesundheit bedeutet, sich grundsätzlich im Frieden mit dem Leben zu befinden. Das heißt nicht, passiv alles im Leben hinzunehmen, aber prinzipiell einverstanden damit zu sein, in der irdischen Polarität zu leben.

-         Der Mensch strebt nicht nach Erlösung auf Erden.

-         Versöhnung mit dem Vater im Leben.

-         Versöhnung mit Gott – als Grundgefühl, ohne dass eine konkrete Vorstellung von Gott formuliert werden muss.

 

Aurum-Symptome aus der  C3-Verreibung 

Allgemeines Thema:

-         Gold ist Heilung - tiefste Heilung der Seele auf dieser Welt.

-         Gold: Die Heilung des Menschen aus seinem Wesen!

Pathologie:

-         Wenn diese Heilung fehlt, sind die Gedanken und Gefühle „krank“.

-         Eine tiefliegende Verblendung, Fanatismus, Extremismus in den Gedanken.

-         Eine tiefe innere Abwendung vom eigenen Frieden.

-         Der Mensch ist voller Gier, weil er nicht spürt, wie reichlich das „Gold“ (Heil, Ganzheit) in seiner Welt ist.

-         Er verlangt nach mehr, häuft Reichtümer an, doch ihm fehlt der innere Friede.

-         Er fühlt sich verlassen und verloren, er versteht die Welt als einsamen Ort ohne Halt und Heil, weil er die Goldkraft (Heil, Ganzheit) nicht spürt, die ihn mit seinem Wesen verbindet.

Gesundheit:

-         Wenn die Seele die Kraft, die Schwere hat, wahrhaftig Zentrum des Menschen zu sein, Gedanken, Gefühle und Körper an sich zu binden, dann ist der Mensch von seinem Wesen her gesund!

-         Verständnis für die eigene Aufgabe im Leben spüren und dem vertrauen, was das Leben bringt.

-         Zufrieden sein mit dem, was man hat.

-         Nicht mehr wollen, nicht mehr verlangen.

-         Der Mensch spürt, er ist tief und schwer mit dem Gold verbunden.

 

Aurum-Symptome aus der  C4-Verreibung 

Allgemeines Thema:

-         Gold verbindet mit dem, was für uns Menschen Heil ist.

Goldpathologie:

-         Keine Verbindung zum Gold.

-         Fehlende Hinwendung zur Dimension des „Heiligen“ im Leben.

-         Die Heimat verloren und keine Bindung zu sich selbst zu haben, darüber herrscht tiefer Schmerz, Trauer und Depression.

-         Wie alleine und hilflos im Wald sein. Trauer, Depression, Angst.

-         Das, wohin ich als Mensch gehöre, ist verloren gegangen.

-         Der Mensch ist wie im Wald verloren, alleine, einsam, traurig, in Depression gefallen. Er meint, nie wieder aus dem Wald zu seiner Familie zu finden. Er fühlt tiefen Schmerz.

-         Der Mensch lebt in dem Bewusstsein, dass es die Heimat gibt, aber er keinerlei Zugang dazu hat. So ist der Schmerz, die Trauer, die Depression.

-         Wenn man nicht weiß, wo es lang geht.

-         Es geht darum, sich vollkommen verirrt zu haben, verloren zu sein.

-         Angst, aus der Gnade gefallen zu sein. Von Gott und der Welt verlassen. Ich tauge nichts.

 

-         Der Mensch kann anfangen zu leugnen, dass es die Heimat (das Heilige, Gott, die Seelenheimat) gibt, oder behaupten, sie sei doch dort, wo er ist. Illusionen sind die Folge des Leugnens, die eine Verbindung noch schwerer machen.

 

-         Gier, Geiz, ein absolutes Gefühl, es haben zu müssen, ein Rausch.

-         Machtstreben.

-         Der Mensch kann sich in das Verlangen nach dem hineinsteigern, das er als Verbindung zu seiner Heimat konstruiert hat – was er z.B. für einen Ausdruck Gottes hält. Das muss er haben – unbedingt.

-         Sein Verhalten, sein Denken sind dann ganz in absoluten Kategorien gefasst. Es gibt nur das Eine, Große, Ganze.

-         Der Mensch kann auch so geblendet sein vom vermeintlichen Glanz seiner Illusion, dass er in Verzückung darüber gerät oder meint darüber geraten zu sollen. In süßer Verzückung fristet er sein Leben.

 

-         Der Mensch verwechselt die Verbindung selbst mit dem, womit sie verbindet. Dann ist ein Grund für die Goldkrankheit gesetzt. Der Mensch strebt nach dem Gold (der Verbindung) und nicht nach dem, womit es uns verbindet, dem Allerhöchsten, dem Heiligen.

-         Der Mensch möchte auserwählt im Glanz des Goldes (Heiliges, Gott) strahlen.

-         Die Verbindung zum „Heiligen“ wird nicht genutzt, um die eigenen Lebensaufgaben zu leben und dabei fest verankert im Irdischen zu sein. Vielmehr kann sich um die Verbindung zum Heiligen im Irdischen eine Scheinwelt, die glänzen möchte, aufbauen.

-         Menschen, die durchaus eine starke Hinwendung zum „Heiligen“ haben, ihre Verbindung aber dazu gebrauchen, im irdischen Leben zu glänzen. Sie möchten von den Mitmenschen Anerkennung, Bewunderung, Verehrung für ihre Beziehung zur Dimension des Göttlichen.

-         Einsamkeit und Überhebung.

 Goldgesundheit:

-         Eine grundlegende, tiefe Nüchternheit und Realismus spüren.

-         Hier auf der Erde ist unser Leben. Es gelten die Gesetze des irdischen Daseins. Gold verbindet uns mit etwas jenseits dieser Welt.

-         Die Last des Lebens wird getragen. 

 

Aurum-Symptome aus der  C5-Verreibung 

Allgemeines Thema:

-         Der Mensch, der Glaube, das Wissen, die Liebe und das Gold können fehlen. Das ist das, was irdisch hier in der zweiten Phase das Scheitern der Welt ist. Das Scheitern der Welt ist dort, wo diese Verbindung fehlt. Denn wir Menschen sind dann nicht mit unserem Ursprung verbunden, und es fehlt uns die Lebensaufgabe, die sich in der Liebe, im Glauben und im Wissen zeigt.

-         Die Bedeutung des Goldes bezogen auf die Menschheit: Verständnis, Seelenverständnis

-         Was ist die Wahrheit des Menschen – des anderen Menschen? Das, was er ist, das soll er sein im Menschenleben. 

Pathologie:

-         Fehlendes Verständnis für andere Menschen, bezogen auf ihre innere Wahrheit, ihre Seele.

 

Aurum-Symptome aus der  C6-Verreibung 

Allgemeines Thema:

-         Die Goldkraft ist von großer Absolutheit. In der reinen Form überfordert sie den Menschen. Eine direkte Begegnung in der Lebenswelt des Menschen ist gefährlich.

-         Die Kraft des Goldes ist so absolut, sie nimmt den Menschen aus dem Leben. Jeder Mensch ist aus der Begegnung mit der Goldkraft auch goldkrank. 

Pathologie:

-         Selbstillusion, Selbstüberschätzung, Größenwahn, Überhebung, Machtgier, Geiz, Gottgleichheit, Unsterblichkeit, Ruhm (Ruhmsucht), Einsamkeit, Herrschsucht, Isolation, Gefangenschaft in der eigenen Welt.

-         Uns Menschen verführt diese Kraft, uns selbst als vollkommen, perfekt und absolut anzusehen.

-         Der Mensch verwechselt sich mit der Kraft. Er spürt die Kraft, ihre Vollkommenheit, ihre Schönheit und setzt sich an ihre Stelle.

-         Meinen, Gott zu kennen, d.h. nicht meinen, dass es Gott gibt, sondern ihn von gleich zu gleich zu kennen. Ich kenne Gott, ich weiß wie er ist, was er denkt, was er will. Tiefe Verblendung. Bin ich nicht wie Gott? Ist nicht alles an mir perfekt?

-         Starr und absolut sein.